Schwesig: Signal der Wertschätzung für 30 Millionen Ehrenamtliche und großer Erfolg für unser Land
Festakt zur Gründung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt


Schwesig: Bundesstiftung ist starkes Signal der Wertschätzung für die Ehrenamtlichen
© Staatskanzlei
Schwesig: Bundesstiftung ist starkes Signal der Wertschätzung für die Ehrenamtlichen
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Das Ehrenamt der Bürgerinnen und Bürger ist wichtig für unsere Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt
, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf dem Festakt zur Gründung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt im Gymnasium Carolinum in Neustrelitz am 23. Juni 2020. Es sei ihr schon immer ein großes Anliegen gewesen, das Ehrenamt zu fördern und zu stärken. Dass wir nun eine Bundesstiftung bekommen, ist ein starkes Signal der Wertschätzung für die 30 Millionen Ehrenamtlichen in ganz Deutschland
, so Schwesig weiter. Es ist gleichzeitig ein großer Erfolg für unser Land. Neustrelitz ist eine hervorragende Standortwahl.
Aufgaben und Ziele der Stiftung
Die Stiftung soll als zentrale Anlaufstelle bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement in ländlichen und strukturschwachen Räumen stärken. Dazu gehören Hilfs- und Beratungsangebote, zum Beispiel bei Rechtsfragen und der Beantragung von Fördermaßnahmen. Ferner soll die Vernetzung vor Ort unterstützt werden. Zu den weiteren Aufgaben der Stiftung gehört unter anderem, ehrenamtlich Tätige bei der Digitalisierung zu unterstützen und begleitende Forschungsvorhaben zu fördern.
Drei Bundesministerien beteiligt
Mit der Entscheidung, den Sitz der Stiftung in Neustrelitz anzusiedeln, setzt die Bundesregierung ein zentrales Ergebnis der Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" um. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesagrarministerin Julia Klöckner sowie Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, waren auf dem Festakt zu Gast. Ihre Ministerien haben die öffentlich-rechtliche Bundesstiftung auf den Weg gebracht.
Ehrenamt in MV wird profitieren
Von der Bundesstiftung gehe ein starker Impuls für Neustrelitz und die Region aus, führte die Ministerpräsidentin weiter aus. Davon werde auch das Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern profitieren. Schwesig hatte am Tag zuvor mit Geschäftsführer Jan Holze, der zur Bundesstiftung wechselt, eine positive Bilanz der 5-jährigen Tätigkeit der Ehrenamtsstiftung MV gezogen. Es sei maßgeblich dem Wirken Jan Holzes zu verdanken, dass die Ehrenamtsstiftung MV heute überall im Land sehr breite Anerkennung finde.
Neben ihm wird Katarina Peranic Vorstand der neuen Bundesstiftung für Engagement und Ehrenamt werden. Schwesig wünschte abschließend beiden viel Erfolg bei der neuen Aufgabe.

Gruppenbild beim Festakt für die Gründung der Bundesehrenamtsstiftung mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, den Bundesministerinnen Dr. Franziska Giffey und Julia Klöckner, Staatssekretär Dr. Markus Kerber sowie den Vorständen Katarina Peranic und Jan Holze
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Die Bundesministerinnen Dr. Franziska Giffey und Julia Klöckner mit den Vorständen Katarina Peranic und Jan Holze sowie Staatsekretär Dr. Markus Kerber
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Staatssekretär Dr. Markus Kerber (Bundesinnenministerium) unterschrieb auf der Gründungstafel der Bundesstiftung für Engagement und Ehrenamt
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Schwesig: Bundesstiftung ist starkes Signal der Wertschätzung für die Ehrenamtlichen
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Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner bei ihrer Rede
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Vorstand Jan Holze
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