Rückschau auf Veranstaltungen 2020
Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Landesvertretung MV ab März 2020 nur noch sehr wenige Veranstaltungen durchführen können. Wir haben den Fokus auf hybride bzw. digitale Angebote gelegt.
Digitaler Weihnachtsgruß
Als besonderen Abschluss des Jahres 2020 zeigten wir das winterliche Gedicht „dorfweg mit waldrand“ von Marcus Roloff. Der Schriftsteller wurde 1973 in Neubrandenburg geboren und wuchs in Neustrelitz auf. Im Sommer 1989 zog er mit seiner Familie nach Bremen und lebt heute in Frankfurt. Seit 1997 wurden mehrere seiner Werke in Literaturzeitschriften, Anthologien und Jahrbüchern veröffentlicht. Halten Sie einen Moment inne und genießen Sie die Zeilen, die der Autor persönlich eingesprochen hat.
Weihnachtsgrüße 2020: Marcus Roloff liest sein Gedicht "dorfweg mit waldrand"
© Landesvertretung MV
Tag der offenen Tür - digital
Tag der offenen Tür digital: Die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern präsentierte sich im Jahr 2000 mit Besucherfilm und Onlinequiz
Unter dem Motto #gemeinsam30 haben wir 30 Jahre Deutsche Einheit und 30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern in digitaler Form gefeiert. Aufgrund des Coronavirus konnte der traditionelle Tag der offenen Tür nicht wie gewohnt stattfinden. Normalerweise sind am Tag der Deutschen Einheit die Türen und Tore der Landesvertretungen In den Ministergärten in Berlin für Besucher*innen geöffnet. 10.000 Gäste nutzen jedes Jahr die Gelegenheit sich über die Schwerpunktthemen der hier vertretenen sieben Länder und ihre Arbeit im Bundesrat zu informieren. Gerade die Rundgänge und das Quiz zur Arbeit der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern haben viele Fans.
Um dennoch einen Einblick zu ermöglichen, stellen wir mit unserem Besucherfilm unsere Arbeit, unser Team und unsere Vertretung vor. Nach der Begrüßung durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, lernen Sie einige Mitarbeiter*innen an verschiedenen Stationen des Hauses und ausgewählte politische Themenbereiche kennen.
Besucherfilm der Landesvertretung MV, Oktober 2020
© Landesvertretung MV
Festakt zur Preisverleihung "Uwe-Johnson-Preis 2020"


Der Roman "Die Große Hamburger Straße"
© Konstantin Börner
Der Roman "Die Große Hamburger Straße"
© Konstantin Börner
In einem kleinen, aber würdigen Rahmen wurde der Schriftstellerin Irina Liebmann für ihren Roman „Die Große Hamburger Straße“ in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern der „Uwe-Johnson-Preis 2020“ verliehen. Auf Grund der Corona-Einschränkungen konnten nur 50 Gäste dem Festakt beiwohnen zu dem die Mecklenburgische Literaturgesellschaft e.V., der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg KdöR und die Kanzlei Gentz und Partner Berlin alle zwei Jahre in die Landesvertretung laden.
Per Videogrußbotschaft gratulierte die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Bettina Martin der Preisträgerin. Der Laudator Jens Sparschuh würdigte die literarische Leistung des Werks, das vom Leben der Bewohnerinnen und Bewohnern jener Straße mitten in Berlin erzählt.
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Dienststellenleiterin Ilka Lochner begrüßt zum Festakt
© Konstantin Börner

Videogrußbotschaft der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Bettina Martin
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Der Vorsitzende der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft, Professor Carsten Gansel, hält das Grußwort zur Preisverleihung
© Konstantin Börner

Der Vorsitzende der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft, Professor Carsten Gansel, hält das Grußwort zur Preisverleihung
© Konstantin Börner

Impressionen der Preisverleihung
© Konstantin Börner

Impressionen der Preisverleihung
© Konstantin Börner

Laudatio von Jens Sparschuh, Schriftsteller
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Musikalisches Intermezzo mit Lars Voges
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Dankesrede der Preisträgerin Irina Liebmann
© Konstantin Börner

Rechtsanwalt Markus Frank, Mitglied im Kuratorium des Uwe-Johnson-Preises, Prof. Dr. Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft, Preisträgerin Irina Liebmann, Ulrich Zschocke und Dr. Veronika Luebke, Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg (v. l. n. r.)
© Konstantin Börner
#gemeinsam30 – Liegestuhlkonzert mit dem vision string quartet


Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste
© Thomas Trutschel/photothek.de
Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste
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Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim empfingen anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern 60 Gäste zum einzigartigen Konzert mit dem vision string quartet. Unter dem Motto #gemeinsam30 lauschten die Gäste unter Bäumen im Garten der Landesvertretung und in Liegestühlen sitzend, den Klängen der jungen Musiker.
Repertoire von Klassik bis zu eigenen Kompositionen


Das preisgekrönte vision string quartet
© Thomas Trutschel/photothek.de
Das preisgekrönte vision string quartet
© Thomas Trutschel/photothek.de
Mit der Unterstützung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und ihrer neuen Intendantin Ursula Haselböck konnte das preisgekrönte vision string quartet für dieses Ereignis gewonnen werden. Das Streichquartett zeichnet sich durch seine innovativen Konzepte aus und seiner Suche nach ungewöhnlichen Auftrittsorten. Ein weiteres auffallendes Merkmal ist das Spielen ohne Noten. Die jungen Musiker wollen sich so maximale Handlungsspielräume schaffen. Das Repertoire an diesem Konzertabend ging dabei von klassischen Werken bis zu beschwingten eigenen Kompositionen.
Glückwünsche an die neue Intendantin der Festspiele Ursula Haselböck


Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Ursula Haselböck
© Thomas Trutschel/photothek.de
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Ursula Haselböck
© Thomas Trutschel/photothek.de
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beglückwünschte in ihrer Eröffnungsrede die neue Intendantin der Festspiele Ursula Haselböck: Ich bin sicher, dass Sie den Festspielen neue Impulse geben werden, und versichere Ihnen: Das ganze Land ist bereit, Sie dabei zu unterstützen. Denn die Festspiele sind uns allen ans Herz gewachsen.
Die Landesvertretung MV öffnete an diesem Konzertabend erstmals wieder ihre Pforten für eine Kulturveranstaltung. Die vergangenen Monate der Pandemie haben vor allem auch die Kulturschaffenden und die Veranstaltungsbranche des Landes hart getroffen. Aber auch die Zuschauerinnen und Zuschauer leiden unter dem Mangel an Theater, Film, Kunst und Konzert.
Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim betonte: Viele der Kulturschaffenden in Mecklenburg-Vorpommern haben neue Konzepte und Strategien entwickelt, um Musik, Literatur und Malerei wieder – aus erster Hand oder digital – erfahrbar zu machen. Darauf sind wir sehr stolz.
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Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste zum Liegestuhlkonzert
© Landesvertretung MV
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig dankt dem Team der Landesvertretung, begrüßt die Gäste und die neue Intendantin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Ursula Haselböck
© Landesvertretung MV
Die neue Intendantin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Ursula Haselböck begrüßt das Publikum zum Konzert mit dem vision string quartet.
© Landesvertretung MV
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Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste
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Blick in den Garten des Landesvertretung während der Begrüßung von Staatssekretärin Dr. Antje Draheim
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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig begrüßt auf der Bühne die Gäste
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Blick ins Publikum während der Begrüßung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig
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Ursula Haselböck, die neue Intendantin der Festspiele MV
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Das preisgekrönte vision string quartet
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Impressionen während des Konzerts
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Impressionen während des Konzerts von hinter der Bühne
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Blick in das festlich erleuchtete Atrium des Landesvertretung
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Für die jungen Musiker gab es viel Applaus
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Jury-Präsentation der "Neulandgewinner der Länder"
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt beteiligen sich am Förderprogramm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert Bosch Stiftung. Das Programm fördert innovative Ideen, mit denen Menschen die Lebensqualität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrer Region verbessern wollen. Eine Länder-Jury wählt jeweils ihre „Neulandgewinner der Länder“ aus. Am 15. Juli 2020 kamen deshalb auf Einladung des Projektbüros Neulandgewinner und der Robert-Bosch-Stiftung die Verantwortlichen aus den Bundesländern für die Vorstellung der Projekte in die Landesvertretung. Die Gewinner der 5. Förderrunde werden im Januar 2021 bekannt gegeben. Für Mecklenburg-Vorpommern waren Jörg Heydorn MdL und Staatssekretär Nikolaus Voss in der Jury.
Diskussionsrunde "Das Beste gehört aufs Land!" der Andreas Hermes Akademie
Zum Thema dezentrale Hochschulstandorte als Impulsgeber in den ländlichen Räumen organisierte die Andreas Hermes Akademie in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern eine Podiumsdiskussion. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, Dr. Heike Müller, Vizepräsidentin des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Ariane Sept vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung und viele weitere Expert*innen diskutierten über den Strukturwandel und die Innovationsimpulse, die Hochschulen für ihre Region mit sich bringen können. Das Gespräch wurde ohne Gäste aufgezeichnet und live übertragen. Den Mitschnitt und weitere Informationen finden Sie hier.
Für die Zukunft: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationale Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommern


Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim zur Eröffnung der Fotoausstellung „Naturschätze bewahren“
©photothek Thomas Trutschel
Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim zur Eröffnung der Fotoausstellung „Naturschätze bewahren“
©photothek Thomas Trutschel
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums Nationale Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommern luden am 10. März 2020 die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze, der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim, zum Festempfang in die Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund ein. Kaum ein Einzelereignis hat den Naturschutz in Deutschland so nachhaltig geprägt, wie das Nationalparkprogramm der DDR-Regierung aus dem Jahr 1990. Mit der anfänglichen Festsetzung von insgesamt 14 Großschutzgebieten in den ostdeutschen Bundesländern, die heute als Nationale Naturlandschaften bezeichnet werden, wurde im Flächennaturschutz der ehemaligen DDR der Schritt zu großräumig zusammenhängenden Schutzgebieten vollzogen. Die Vielfalt der geschützten Natur in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich über drei Nationalparks, drei Biosphärenreservate, sieben Naturparks sowie viele weitere Schutzgebiete, so dass dieser Anteil über 30 Prozent der Gesamtfläche Mecklenburg-Vorpommerns ausmacht. Im Rahmen des Festprogrammes eröffnete die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim die sehenswerte Fotoausstellung „Naturschätze bewahren“. Sechs Fotografen zeigen einzigartige Bilder aus uns verborgenen Orten. Sie lehren uns, dass wir unsere Natur wertschätzen, schützen und weiter ausbauen müssen für die kommenden Generationen
, betonte Dr. Antje Draheim.
Bundesumweltministerin würdigte Engagement für dauerhaften Schutz bedeutender Naturlandschaften


Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze
©photothek Thomas Trutschel
Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze
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In ihrer Festrede würdigte Bundesumweltministerin Svenja Schulze das Engagement für den dauerhaften Schutz bedeutender Naturlandschaften in Mecklenburg-Vorpommern und bekräftigte, dass ein gelungener Umwelt- und Naturschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Mecklenburg-Vorpommern ist hier Vorreiter und durch einen naturverträglichen Tourismus und eine nachhaltige Regionalentwicklung profitieren sowohl Menschen in der Stadt als auch auf dem Land. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus verwies auf die enormen Herausforderungen in Zeiten des Klimawandels und forderte erneut zum Umdenken auf. Außerdem müsse die Finanzierung des Naturschutzes langfristig gesichert sein. Auf der Podiumsdiskussion wurde gemeinsam mit Peter Südbeck, Vorstandsvorsitzender Nationale Naturlandschaften e.V., und weiteren Gästen über die Zukunft der Nationalen Naturlandschaften in Deutschland diskutiert. Zentrales Anliegen von Anna Schurig, FÖJlerin im Naturpark Feldberger Seenlandschaft, ist eine wirkungsvolle Umweltbildung, um insbesondere Kindern und Jugendlichen den verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen zu vermitteln.
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Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim (v.l.)
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Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim zur Eröffnung der Fotoausstellung „Naturschätze bewahren“
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Blick in den Festsaal der Landesvertretung
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Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus
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Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze
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Blick in das Publikum
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Peter Südbeck, Vorstandsvorsitzender Nationale Naturlandschaften e.V., Dr. Hannes Knapp, Präsidiumsmitglied EuroNatur, Prof. Dr. Diana Pretzell, Direktorin Biodiversitätspolitik WWF Deutschland, Friedel Heuwinkel, Landrat a.D. und Präsident Verband Deutscher Naturparke, Anna Schurig, FÖJlerin im Naturpark Feldberger Seenlandschaft und Moderator Christian Schulze (v.l.) zur Zukunft der Nationalen Naturlandschaften in Deutschland
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Prof. Dr. Diana Pretzell, Direktorin Biodiversitätspolitik WWF Deutschland, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, Anna Schurig, FÖJlerin im Naturpark Feldberger Seenlandschaft und Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze (v.l.)
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Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim (v.l.)
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Festveranstaltung: FÜR DIE ZUKUNFT: NATURSCHÄTZE BEWAHREN! Festabend 30 Jahre Nationale Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommern
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Digitaler Katalog zur Sonderausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks M-V
Die Sonderausstellung Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
war im März und April 2020 in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) konnte sie nicht besichtigt werden. Wir haben eine Auswahl der Bilder, einige Hintergrundinformationen und Impressionen der Vernissage in einem digitalen Katalog für Sie zusammengestellt.
Fernweh garantiert!
Zur Ausstellung
Vor 30 Jahren wurde der besondere Schutz der Nationalparks für Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. Das sind der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, der Nationalpark Jasmund und der Müritz Nationalpark. Aus diesem Anlass wurden fünf Fotografen des Landes, die sich in kreativer Weise mit der Natur in diesen Regionen befasst haben, aufgerufen, Bilder zu schaffen, die deutlich machen, welchen außergewöhnlichen Schatz es zu bewahren gilt. Gezeigt wird nicht nur der allgemein zugängliche Teil der Nationalparks, sondern auch nicht offene Bereiche in den Kernzonen. Deshalb handelt es sich bei dieser Ausstellung um einzigartige, wahre Offenbarungen grandioser Landschaften, die erstmals in Berlin zu sehen sind.
Fotografien von: Timm Allrich, Martin Harms, Monika Lawrenz, Mario Müller, Jürgen Reich und Klaus-Herbert Schröter.
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Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
©photothek Thomas Trutschel

Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
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Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
©photothek Thomas Trutschel

Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
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Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
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Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
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Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
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Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
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Einblick in die Ausstellung: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationalparks Mecklenburg-Vorpommern
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ROTER TEPPICH ANS MEER – MV-Filmempfang zur 70. Berlinale
Mecklenburg-Vorpommern soll Filmland werden


Roter Teppich ans Meer - MV-Filmempfang zur 70. Berlinale
© photothek Thomas Koehler
Roter Teppich ans Meer - MV-Filmempfang zur 70. Berlinale
© photothek Thomas Koehler
Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue, und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim, luden am 21. Februar 2020 nach 2012 erstmals wieder zum MV-Filmempfang in die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern ein. Gut 300 Gäste aus Politik, der Film -und Medienszene wohnten der stimmungsvollen Veranstaltung mit dem Motto ROTER TEPPICH ANS MEER – MV-FILMEMPFANG ZUR BERLINALE bei.


Staatssekretär Dr. Heiko Geue, Anja Wedell, Volker Kufahl und Dieter Schumann (v.l.)
© Thomas Koehler/photothek.de
Staatssekretär Dr. Heiko Geue, Anja Wedell, Volker Kufahl und Dieter Schumann (v.l.)
© Thomas Koehler/photothek.de
Im Mittelpunkt stand die Neuausrichtung der Film-, Festival- und Kinoförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen des Empfangs informierte Staatssekretär Dr. Geue über die wichtigsten Eckpunkte der zukünftigen Ausrichtung: Kern der Pläne ist die Gründung einer landeseigenen Filmförderung gGmbH mit Sitz in Schwerin und Wismar. Neben klaren Strukturen und mehr finanziellen Mitteln für die Filmförderung soll Mecklenburg-Vorpommern eine stärkere inhaltliche Profilierung als Filmland erhalten. Ziel ist es, insbesondere den Bereich des Nachwuchses und innovative sowie online-gestützte Formate zu fördern. Staatssekretär Dr. Geue berichtete, dass die Summe der Fördermittel deutlich erhöht wird. Im Jahr 2020 wird das Land 3 Millionen und im Jahr 2021 4 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Film- und Medienförderung M-V auch finanziell auf bessere Beine zu stellen.
Darüber hinaus wurde mit den Gästen ein besonderer Festivalgeburtstag gefeiert – das renommierte Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern aus Schwerin wird in diesem Jahr bereits 30 Jahre alt. Anfang Mai ist es soweit – auch in der Landeshauptstadt Schwerin wird für sechs Tage der rote Teppich ausgerollt. Das Filmkunstfest präsentiert in seiner Jubiläumsausgabe die besten deutschsprachigen Filme des Jahres in den drei Wettbewerbskategorien Spiel-, Kurz-, Jugend- und Dokumentarfilm. So macht Mecklenburg-Vorpommern sich auf den Weg, um wieder ein echtes Filmland zu werden!
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Blick ins gut gefüllte Atrium der Landesvertretung Berlin
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Marco Voss, Stefan Arndt und Manuela Stehr im Gespräch mit Staatssekretär Dr. Heiko Geue (v.l)
© photothek Thomas Koehler

Roter Teppich ans Meer – MV-Filmempfang zur 70. Berlinale
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Dieter Schumann, Staatssekretär Dr. Heiko Geue, Anja Wedell und Cornelia Klauß (v.l.) zur Neuausrichtung der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommerns
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Festivaldirektor Volker Kufahl und Moderatorin Cornelia Klauß im Gespräch über das 30. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern im Mai 2020 in Schwerin
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Staatssekretär Dr. Heiko Geue, Sefanie Lemke und Clemens Schick (v.l.)
© photothek Thomas Koehler

Illumination des Atriums der Landesvertretung
© photothek Thomas Koehler
QUOTENKONGRESS 2020 #ShareYourPower, 28. Januar 2020


Dr. Antje Draheim, Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, verdeutlichte, dass Gleichstellung und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen eine Priorität der Landesregierung sind
(c) Dietmar Gust, Pro Quote Film
Dr. Antje Draheim, Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, verdeutlichte, dass Gleichstellung und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen eine Priorität der Landesregierung sind
(c) Dietmar Gust, Pro Quote Film
Gemeinsam mit Pro Quote Film veranstaltete die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern beim Bund mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Kongress #ShareYourPower für Geschlechtergerechtigkeit in der Medien- und Filmbranche. Staatssekretärin Dr. Antje Draheim teilte bereits in der Begrüßung der 150 Teilnehmerinnen viele persönliche Erfahrungen aus ihrem beruflichen Werdegang mit und machte deutlich, dass der Einsatz für Gleichstellung und Diversität ein zentrales Anliegen ist.
Mit vielen Veranstaltungen, Aktionen und gesetzlichen Regelungen setzt sich Mecklenburg-Vorpommern aktiv für Frauenförderung und die Beseitigung diskriminierender Rahmenbedingungen ein. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung war der branchenübergreifende Wissensaustausch, um Synergien zu bündeln und zukünftige Maßnahmen und Strategien gemeinsam zu entwickeln. Dass es zur echten Gleichstellung noch ein weiter Weg ist, machte Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Leiterin des Institutes für Medienforschung an der Universität Rostock, mit ihren ernüchternden Studienergebnissen zur Situation weiblicher Kulturschaffender, deutlich.
In verschiedenen Workshops wurde erarbeitet, wie gute Lobbyarbeit aussehen kann, welche Gesetze helfen können, welche Argumente für die Geschlechterquote sprechen und wie die eigenen Resilienz Ressourcen gestärkt werden können. „Ohne Quote kein Kulturwandel“ war das Motto mit dem Barbara Rohm, Mitbegründerin und Vorstandsvorsitzende von Pro Quote Film, den roten Faden der Veranstaltung zeichnete.
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Barbara Rohm, Vorstandsvorsitzende von Pro Quote Film zeigte, wie ungleich das Geschlechterverhältnis in der Filmbranche wirklich ist
(c) Dietmar Gust, Pro Quote Film

Daniela Behrens, Leiterin der Gleichstellungsabteilung des BMFSFJ , welches die Veranstaltung unterstützte, erklärte warum ihr das Thema besonders wichtig ist
(c) Dietmar Gust, Pro Quote Film

Prof. Dr. Elisabeth Prommer (Mitte) forscht zu Sichtbarkeit von Frauen in Kino und Fernsehen sowie zu geschlechtsspezifischen Zugängen zur Medienindustrie an der Universität Rostock
(c) Dietmar Gust, Pro Quote Film

In unterschiedlichen Workshops konnten die Teilnehmerinnen Fachwissen und Skills mit Expertinnen erarbeiten
(c) Dietmar Gust, Pro Quote Film

Auch andere Initiativen für Gleichberechtigung, wie Pro Quote Bühne, unterstützten den Kongress
(c) Dietmar Gust, Pro Quote Film
Kajüten-Schnack
In unserer Gesprächsreihe Kajüten-Schnack diskutiert die Staatssekretärin Dr. Antje Draheim mit spannenden Gästen aus Kunst und Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft und Politik, über Themen voll Kraft und Heimatliebe. Derzeit setzen wir diese Veranstaltung als digitales Format um. Aufgrund des Coronavirus können wir leider keine weiteren Gäste in unsere Kajüte einladen. Die ersten Folgen sehen Sie hier:
#mvhältzusammen
Die Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund Dr. Antje Draheim hat im August 2020 die Tour #mvhältzusammen – MVler in Berlin gestartet. Sie trifft sich in den kommenden Monaten mit in Mecklenburg-Vorpommern geborenen Berlinerinnen und Berlinern, die noch einen großen Bezug zum Land haben. Schon nach den ersten Terminen gab es viel Lob und für die Landesvertretung eine Bandbreite an Impulsen für das eigene Bundesland.










