11,1 Millionen Euro zusätzlich für die Modernisierung des Deutschen Meeresmuseums Stralsund - Bund sichert hälftige Finanzierung zu
Bund und Land investieren zusätzlich 11,1 Millionen Euro in die Modernisierung und den Umbau des Deutschen Meeresmuseums (DMM) Stralsund. Das teilen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, und die Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Bettina Martin, mit.
Bund und Land hatten im Jahr 2020 gemeinsam bereits 40 Millionen Euro für das national bedeutsame Deutsche Meeresmuseum Stralsund zur Verfügung gestellt. Die Hansestadt Stralsund brachte ein notwendiges Bau-grundstück mit ein. Seitdem laufen die umfangreiche Sanierung und Modernisierung des DMM, das mit seinen jährlich 800.000 Besucherinnen und Besuchern zu den Top Ten der Museen Deutschlands gehört.
Infolge der Corona-Pandemie und des Ukrainekrieges sind die Baukosten für die umfangreiche Modernisierung des Deutschen Meeresmuseums Stralsund zuletzt stark gestiegen. Die Risikovorsorge und Optimierungen in der Bauplanung konnten die Mehrkosten nicht vollständig ausgleichen. Nach intensiven Gesprächen stellen nun das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns jeweils zur Hälfte die notwendige Gesamtsumme von zusätzlich 11,1 Millionen Euro bereit. Das Investitionsvolumen wächst damit auf 51,1 Millionen Euro. Bund und Land stellen so gemeinsam sicher, dass alle geplanten Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung für das national bedeutsame Deutsche Meeresmuseum Stralsund umgesetzt werden können.
Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen erklärt dazu: „Wir haben uns beim Deutschen Meeresmuseum gemeinsam auf den Weg gemacht und natürlich gehen wir diesen Weg auch gemeinsam weiter. Das Land Mecklenburg-Vorpommern tritt dafür genauso stark finanziell ein wie der Bund. Hier wird das Meer auf wunderschöne und spannende Weise erklärt und deutlich gemacht, welche Bedeutung dieser Lebensraum für Mensch und Tier hat. Der Erhalt dieses bedeutenden Museumstandorts ist deshalb für Klein und Groß wichtig.“
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Das ist eine sehr gute Nachricht für unser Land. Bund und Land stehen zum Deutschen Meeresmuseum Stralsund und haben sich geeinigt, auch die Mehrkosten gemeinsam zu tragen. Umbau und Modernisierung gehen weiter. Das Meeresmuseum begeistert zusammen mit dem Ozeane-um gleichermaßen Einheimische und Urlaubsgäste. Wir alle freuen uns schon auf die Wiedereröffnung.“
Wissenschaftsministerin Bettina Martin: „Ich freue mich und bin sehr erleichtert, dass wir - Bund und Land - die Mehrkosten für das DMM nun gemeinsam schultern. Die Modernisierung wird das Museum noch attraktiver für die Besucherinnen und Besucher machen. Und natürlich wird auch die Forschungsarbeit, die hier geleistet wird, mit diesen Investitionen gestärkt. Wir können uns also schon heute gemeinsam auf die Wiedereröffnung in Stralsund sehr freuen. Danke an den Bund und an Klara Geywitz, die sich in Berlin sehr für das DMM eingesetzt hat!“



