Einladung zur Pressepräsentation des Depots Stelling-Straße

Land sichert kulturelles Erbe in hochmodernem Gebäudekomplex

Nr.044/26  | 24.03.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Sehr geehrte Pressevertreterinnen und Pressevertreter,

 

Mecklenburg-Vorpommern erhält ein neues Depot, in dem sein kulturelles Erbe zukünftig fachgerecht und unter hochmodernen Bedingungen restauriert, konserviert und wissenschaftlich aufgearbeitet werden kann. Es bündelt damit erstmals die bislang dezentral gelagerten Bestände des Landes. Damit stellt das Land sicher, dass bedeutende Zeugnisse der Landesgeschichte dauerhaft gesichert und für kommende Generationen bewahrt werden.

Die ersten Bereiche sind bereits umgezogen und haben ihre Arbeit am im neuen Depot Stellingstrasse, in dem in Zukunft die Bestände von Landesarchäologie, Landesarchiv und den Staatlichen Schlössern Gärten und Kunstsammlungen (SSGK) aufbewahrt werden, bereits aufgenommen. Auch wenn andere Umzugs- und Bezugsarbeiten bis zum vollständigen Abschluss noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden, möchten wir bereits jetzt der Öffentlichkeit die Gelegenheit geben, das Gebäude kennenzulernen.

Dazu laden wir Sie zu einem Pressetermin mit Rundgang mit dem für den Staatshochbau zuständige Finanzminister Dr. Heiko Geue und Kulturministerin Bettina Martin ein


Freitag, 27. März 2026
09:00 – 10:00 Uhr
Depot, Johannes-Stelling-Straße 27,
19053 Schwerin

Bei dem Depot handelt es sich um ein Gebäude mit einem strengen Sicherheitskonzept. Beachten Sie bitte deshalb folgende Informationen:

 

  • Eine Voranmeldung an presse@wkm.mv-regierung.de mit Nennung des Mediums und der teilnehmenden Personen ist zwingend notwendig.
  • Der zuständige Wachdienst wird vor Ort alle Personen protokollieren. Bringen Sie dafür bitte ein gültiges Ausweisdokument mit und planen sie etwas Zeit vorab ein.
    Die Akkreditierung vor Ort ist ab 08:30 Uhr möglich. Bitte erscheinen Sie rechtzeitig.
  • Das Gebäude ist in mehrere Sicherheitszonen unterteilt. Auch an diesem Tag werden nur ausgewählte Bereiche zugänglich Das betrifft sowohl den Rundgang als auch davon unabhängige Bildaufnahmen.

Das LAKD wird anschaulich präsentieren, wozu das Gebäude dient und welche Verbesserungen für die nutzenden Landesbehörden und die Allgemeinheit aus dem Neubau hervorgehen. Minister Dr. Geue und Ministerialdirigent Stefan Wenzl werden während des Rundgangs über die baulichen Besonderheiten informieren.

 

Anschließend laden wir sie zu einem Ausklang des Termins bei Kaffee und Kuchen ein.


Das Gebäude unterteilt sich in einen gemeinschaftlich genutzten Werkstattbereich und drei spezialisierte Depot-Cluster für Papier, Archäologie und Kunstgewerbe. Es vereint zwei zentrale Funktionen: den bestmöglichen Schutz sensibler Kultur- und Archivgüter sowie eine offene, funktionale Arbeitsumgebung für die Beschäftigten. Auch architektonisch wird dieser Anspruch sichtbar: Klare Geometrien, reduzierte Materialien und eine bewusst geschlossene Fassadengestaltung stehen für Sicherheit und Schutz, während die Werkstattbereiche eine helle und zugängliche Arbeitsatmosphäre bieten. Gleichzeitig wurde großer Wert auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen gelegt. 

 

Wir bitten die Pressevertreterinnen und -vertreter, sich vorab anzumelden (s.o.).

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