Klima- und Weltraumforschung aus MV in der Arktis

Ministerin Martin besuchte mit Bundesministerin Bär Forschungsstandort des IAP Kühlungsborn

Delegation mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin und Forscherinnen und Forschern in Andøya. Foto: Felix Willer/WKM Details anzeigen
Delegation mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin und Forscherinnen und Forschern in Andøya. Foto: Felix Willer/WKM
Delegation mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin und Forscherinnen und Forschern in Andøya. Foto: Felix Willer/WKM
Delegation mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin und Forscherinnen und Forschern in Andøya. Foto: Felix Willer/WKM
Nr.073/26  | 30.04.2026  | WKM  | Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mecklenburg-Vorpommern erforschen in der Arktis das Klima und den Weltraum. In Nord-Norwegen betreibt das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) aus Kühlungsborn am Observatorium ALOMAR einzigartige Radar- und Laserinfrastruktur, um die Atmosphäre an der Grenze zum Weltraum zu erforschen. Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin hat gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär den Forschungsstandort oberhalb des Polarkreises besucht.

„Für mich hat die Reise noch einmal deutlich gemacht, wie erfolgreich und relevant das gemeinsame Engagement von Bund und Ländern im Bereich der Klima- und Weltraumforschung ist.“, sagte Bettina Martin. „Die Forscherinnen und Forscher aus Mecklenburg-Vorpommern leisten hier einen exzellenten Beitrag. Davon konnten wir uns bei unserem Besuch auf der Insel Andøya überzeugen, wo Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit dem Bund in eine weltweit führende Forschungseinrichtung investiert, die zum Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) in Kühlungsborn gehört. Mit einzigartiger Radar- und Lidar-Technologie wird die Atmosphäre experimentell untersucht. Die Ergebnisse sind sowohl für die Klima- als auch für die Weltraumforschung von enormer Bedeutung – insbesondere auch angesichts der geopolitischen Lage. Ich begrüße es sehr, dass die Bundesforschungsministerin einen Fokus ihrer Politik auf diesen wichtigen Forschungsbereich legt. MV investiert seit vielen Jahren in die erfolgreiche Entwicklung des IAP in Kühlungsborn. Diese Delegationsreise war für mich auch eine Bestätigung unserer wissenschaftspolitischen Schwerpunktsetzung in MV.“

Wissenschaftsministerin Martin hatte gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Bär und der Direktorin des IAP, Prof. Dr. Claudia Stolle, unter anderem 

  • das Norwegian Polar Institut in Tromsø,
  • die Radareinrichtung Middle Atmosphere ALOMAR Radar System (MAARSY) des Leibniz-Institutes und
  • das Light Detection and Ranging Instruments (LIDAR) des ALOMAR- Observatory in Andøya besucht.

„Für den Forschungsstandort Mecklenburg-Vorpommern ist es von großer Bedeutung, dass Bundesministerin Bär die Arbeit des IAP vor Ort in Augenschein nehmen konnte“, sagte Martin. „Das IAP ist eines der weltweit führenden Institute auf diesem Gebiet und ein Aushängeschild der Forschung im Land.“

Das IAP in Kühlungsborn, an dem 67 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind, erhält eine Grundförderung von 8,6 Millionen Euro jährlich. Davon tragen 50 Prozent der Bund, 37,5 Prozent das Land Mecklenburg-Vorpommern und 12,5 Prozent die anderen Bundesländer.

In enger Kooperation mit der Universität Rostock erforscht das IAP die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre und Weltraum und liefert mit seiner Forschung wichtige Daten für die Klimaforschung. Das Institut ist am Arctic Lidar Observatory for Middle Atmosphere Research“ (ALOMAR) im Norden Norwegens beteiligt.

Anlagen

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Delegation mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin und Forscherinnen und Forschern in Andøya. Foto: Felix Willer/WKM

norwegenreise 01.jpeg (JPEG, 7,9 MB)
Die Radareinrichtung Middle Atmosphere ALOMAR Radar System (MAARSY) des Leibniz-Institutes in Andøya. Foto: Felix Willer/WKM

073 - Norwegenreise.pdf (PDF, 0,25 MB)

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