Jüdische Feiertage 2026

Jeder Festtag beginnt am Vorabend, denn im jüdischen Kalender dauert der Tag vom Vorabend(Erew) bis zum Abend des Folgetages.

02./03.03.2026

14. Adar Purim

ist ein Freudenfest, welches Erinnerungen an Fasching hochkommen lässt. Es wird sich kostümiert und in den Straßen gefeiert. Man gibt einander Geschenke und spendet Speisen für Bedürftige. Zu Purim gedenken wir der Befreiung der persischen Juden im 5. Jahrhundert vor unserer Zeit. Der höchste Regierungsbeamte des persischen Königs, Hamman, wollte aus Rache das gesamte jüdische Volk im Persischen Reich an einem Tag ermorden lassen. Ester, die Königin, hat sich beim persischen König für die Rettung ihres Volkes eingesetzt, und der König erlaubte daraufhin dem jüdischen Volk, sich zu verteidigen.

01./02.-09.04.2026

14. - 20. Nissan Pessach

Das Pessach Fest erinnert an den Auszug (Exodus) des jüdischen Volkes aus Ägypten (Mizrajim). Mit dem Fest wird das Ende der Sklaverei des jüdischen Volkes gefeiert. Noch heute wird im Gedenken an dieses Ereignis nur Ungesäuertes (Matzot) gegessen, weil der plötzliche Aufbruch aus Ägypten es nicht gestattete, den Brotteig vor dem Backen säuern zu lassen. Pessach ist der erste Pilgertag nach Jerusalem.

14.04.2026

27. Nissan Jom ha-Schoa

Jom ha-Schoa ist der Gedenktag für die Opfer der Schoa und der Widerstandskämpfer - und Kämpferinnen in den Gettos. Diesen Gedenktag gibt es in Israel seit 1951. Im Laufe des Vormittags ertönen dort landesweit Sirenen und das öffentliche Leben ruht für zwei Minuten. Auch in den jüdischen Gemeinden in Deutschland finden an Jom ha-Schoa Gedenkfeiern statt.

21./22.-23.05.2026

06. - 07. Ssiwan Schawuot

Das Fest wird als Tag, an dem die Thora gegeben war, gefeiert. Schawuot erinnert an die Ereignisse am Berg Sinai, und an das Schließen des Bundes zwischen Israeliten und dem Ewigen. Es ist einer der drei Pilgerfeiertage nach Jerusalem.

22./23.07.2026

09. Aw Tischa be-Aw

Der Neunte des Monats Aw, ist ein Fastentag, an dem an die Zerstörung beider Tempel in Jerusalem erinnert wird. Der 1. Tempel - von Salomon existierte 410 Jahre, der 2. Tempel stand 420 Jahre.

11./12.-13.09.2026

01. – 02. Tischri Rosch ha-Schana Neujahrsfest

ist das Jüdisches Neujahrsfest und Beginn des Jahres. Es wird als Tag des Gerichts (Jom ha-Din) begangen, an dem alle Geschöpfe vor den „himmlischen“ Richter treten. Der „Tag“ dauert 48 Stunden. Schofar Töne, die an dem Tag erklingen, leiten die Menschen zur Buße und Reue, welche den Menschen ihrerseits zu Teschuwa, die Rückkehr zum Schöpfer erleichtern. Wir hoffen auf ein gutes kommendes Jahr und wünschen einander: שנה טובה (ein Gutes Jahr) schana tova

20./21.09.2026

10. Tischri Jom Kippur Versöhnungstag

ist einer der wichtigsten Feiertage des jüdischen Jahres. So ist der Versöhnungstag ein Tag der Reue, der Buße und der Umkehr. Von kurz vor Sonnenuntergang des Vortags bis zum nächsten Sonnenuntergang wird weder flüssige noch feste Nahrung eingenommen. Das öffentliche Leben kommt fast vollständig zum Erliegen. Auch Radio- und TV-Stationen zeigen kein Programm.

25./26.09.-02.10.2026

15. – 21. Tischri Sukkot Laubhüttenfest

ist das letzte Fest der Pilgertage nach Jerusalem. Sukkot ist ein Dankesfest und hat eine doppelte Bedeutung. Zum einen geht es um den Dank für das Einbringen der Ernte, zum anderen erinnert es an den Auszug aus Ägypten. Bei der Wüstenwanderung mussten die Israeliten in nicht befestigten Hütten wohnen. Auch heute werden in vielen Familien Laubhütten zu Sukkot gebaut. Das Laubhüttenfest dauert sieben Tage lang.

02./03.-04.10.2026

22. – 23. Tischri Schmini Azeret/Ssimchat Tora Freude der Tora

ist das Fest, an dem die Fünf Bücher Mose von vorne zu lesen begonnen werden. Es markiert den Abschluss der Herbstfeiertage.

04. - 12.12.2026

25. Kislev - 2. Tewet Chanukka

wird auch Lichterfest genannt und gedenkt der Wiedereinweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem, nach der Schändung durch die hellenisierten Juden. Nach der Überlieferung darf die Menora, der siebenarmige Leuchter, im Tempel niemals erlöschen. Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen wurde nur noch ein Krug geweihtes Öl gefunden. Dieses Öl sollte nur für einen Tag reichen, doch es brannte für acht Tage und somit genau die Zeit, die es benötigt, um neues geweihtes Öl wiederherzustellen. An Chanukka wird an jedem Abend ein neues weiteres Licht angezündet, um an dieses Wunder zu erinnern.


 

Kulturportal

Bauarbeiterfiguren spielen auf der Tastatur, dazu der Slogan "Kunst zu finden, ist keine Kunst.", Made by Werk3

Hier treffen sich Kreative, Künstler und Kulturliebhaber

Zum Kulturportal

Europaportal

Die Europaflagge

Alles zu Europa-Themen und den EU-Fonds

Europaportal MV

Landes­zen­trale für poli­ti­sche Bildung

Informationen zu allen Fragen von Politik und Demokratie

Mehr erfahren

Aufarbeitung der SED-Diktatur

Beratung zu SED-Unrecht, historische Aufarbeitung

Weitere Informationen