86 Prozent sehen gute Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns

Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid befragte Bürgerinnen und Bürgern zur Landesentwicklung, landespolitischen Themen sowie zu Wirtschaft und Arbeit

Das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid befragte im Auftrag der Landes­regierung rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zur Entwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern seit der Deutschen Einheit, zu den wichtigsten landes­politischen Aufgaben und zu den Themen Wirt­schaft und Arbeit. Am 28. November 2017 stellten Regierungs­sprecher Andreas Timm und Torsten Schneider-Haase vom Meinungs­forschungs­institut Kantar Emnid die Ergebnisse des MV-Monitors 2017 vor.

Landesentwicklung seit der Deutschen Einheit

Zu sehen ist ein Torten-Diagramm und Trendverläufe: Die Befragten schätzen die Landes-Entwicklung zu 86 Prozent mit "sehr gut" oder "eher gut" ein Details anzeigen

Die Folie zur Einschät­zung der Landes­entwick­lung

Zu sehen ist ein Torten-Diagramm und Trendverläufe: Die Befragten schätzen die Landes-Entwicklung zu 86 Prozent mit "sehr gut" oder "eher gut" ein

Die Folie zur Einschät­zung der Landes­entwick­lung

Eine ganz klare Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger bewertet die Entwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern positiv. 86 Prozent sagen, dass sich Mecklen­burg-Vorpom­mern seit der Deutschen Einheit eher gut oder sogar sehr gut entwickelt hat. Und 91 Prozent meinen, dass es sich heute gut oder sehr gut in Mecklen­burg-Vorpom­mern leben lässt. Das sind starke Zahlen, über die wir uns sehr freuen, sagte Regierungs­sprecher Andreas Timm bei der Vorstellung der Ergebnisse auf der Landes­presse­konferenz.

Tourismus, Erscheinungsbild, Umwelt und Ruf gut bewertet - geteilte Meinungen bei Arbeitslosigkeit, kritsche Beurteilung der Entwicklung des sozialen Zusammenhalts

Zu sehen ist eine Familie mit drei Kindern auf einer Decke neben einem Zelt am Wasser Details anzeigen

Die Entwick­lung im Touris­mus wird über­wiegend als "sehr gut" bzw. "eher gut" bewertet

Zu sehen ist eine Familie mit drei Kindern auf einer Decke neben einem Zelt am Wasser

Die Entwick­lung im Touris­mus wird über­wiegend als "sehr gut" bzw. "eher gut" bewertet

Besonders positiv werden die Entwick­lung im Touris­mus (94 Prozent „sehr gut“ bzw. „eher gut“), des Erscheinungs­bildes der Städte und Dörfer (81 Prozent), der Umwelt (76 Prozent) und des Rufs Mecklen­burg-Vorpom­merns in Deutsch­land bewertet (71 Prozent). Geteilte Meinungen gibt es bei der Verringe­rung der Arbeits­losigkeit. 46 Prozent sehen die Entwick­lung seit 1990 positiv, 48 Prozent negativ. Besonders kritisch wird die Entwick­lung des sozialen Zusammen­halts beurteilt, die von 59 Prozent der Bürge­rinnen und Bürger als schlecht oder sogar sehr schlecht eingestuft wird.

Arbeit der Landesregierung mehrheitlich positiv beurteilt

Die Landesregierung auf der Treppe vor der Staatskanzlei Details anzeigen

Die Ar­beit der Lan­des­re­gie­rung wird mehr­heit­lich po­si­tiv ein­ge­schätzt

Die Landesregierung auf der Treppe vor der Staatskanzlei

Die Ar­beit der Lan­des­re­gie­rung wird mehr­heit­lich po­si­tiv ein­ge­schätzt

Auch die Arbeit der Landes­regierung werde von einer Mehrheit positiv eingeschätzt. 63 Prozent der Befragten beurteilten die Arbeit der Landes­regierung insgesamt als eher gut, nur 33 Prozent als eher schlecht. Für diese Unter­stüt­zung bedanken wir uns sehr herzlich, erklärte der Regierungssprecher. Die Werte für die Landes­regierung bleiben allerdings unter den Rekord­werten des letzten MV-Monitors aus dem Herbst 2015.

Schulen und Arbeitsplätze

Schulklasse mit Lehrerin im Unterricht Details anzeigen

Verbesserungs­bedarf se­hen die Be­frag­ten bei Schu­len und Ar­beits­plät­zen

Schulklasse mit Lehrerin im Unterricht

Verbesserungs­bedarf se­hen die Be­frag­ten bei Schu­len und Ar­beits­plät­zen

Bei den wichtigsten Aufgaben­feldern Schule und Arbeits­plätze sehen die Bürger am ehesten Verbes­serungs­bedarf, attestieren die Meinungs­forscher von Kantar Emnid. „Für gute Schulen sorgen“ und „Zukunftsfähige Arbeits­plätze schaffen“ sind nach Auffassung der Bürge­rinnen und Bürger die wichtigsten Aufgaben der Landespolitik. 83 bzw. 81 Prozent stufen diese Aufgaben als sehr wichtig ein. Die Arbeit der Landes­regierung wird bei diesen Themen allerdings nur unter­durch­schnitt­lich bewertet. Es ist klar: Beide Themen werden Schwer­punkte der Regierungs­arbeit im nächsten Jahr sein, zum Beispiel mit der Umsetzung des neuen Schulbau­programms oder der Schaffung weiterer Ganztags­schulplätze, sagte der Regierungs­sprecher.

Digitalisierung

Neu verlegte Telefonleitungen für den Breitbandausbau Details anzeigen

Die geplanten Maß­nah­men bei der Di­gi­ta­li­sie­rung wer­den von den Bür­gern voll un­ter­stützt

Neu verlegte Telefonleitungen für den Breitbandausbau

Die geplanten Maß­nah­men bei der Di­gi­ta­li­sie­rung wer­den von den Bür­gern voll un­ter­stützt

Im Bereich der Themen Wirtschaft und Arbeit stellten die Meinungsforscher auch Fragen zur Digitali­sierung. Diese werde von einer klaren Mehrheit als Chance für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern gesehen. Die Bürgerinnen und Bürger im Land machten sich aber Sorgen, dass durch die Digitali­sierung mehr Arbeits­plätze verloren gingen als neue entstünden, so Timm.

Volle Unterstützung gibt es für die von der Landes­regierung beim Thema Digitali­sierung geplanten Maßnahmen. So befürworten 96 Prozent den Ausbau des schnellen Internets auch im länd­lichen Raum. 80 Prozent stehen hinter der Förderung von digitalen Start-Ups. 76 Prozent halten es für richtig, dass bereits bestehende Unternehmen unterstützt werden, wenn sie sich der digitalen Wirt­schaft öffnen. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg, sagte der Regierungs­sprecher.