Meeresumweltschutz

Gewässeraufsichtsschiff "Strelasund"Details anzeigen
Gewässeraufsichtsschiff "Strelasund"

Gewässeraufsichtsschiff "Strelasund"

Gewässeraufsichtsschiff "Strelasund"

Die Ostsee ist im Weltmaßstab betrachtet ein relativ kleines, aber überaus sensitives und anfälliges Meer. Dennoch ist sie etwas Besonderes und Lebensader für Mecklenburg-Vorpommern. Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns hat eine Länge von ca. 1712 Kilometer. Sie bietet eine faszinierende und schützenswerte Natur, in der Menschen leben, arbeiten oder sich erholen. Die Zielsetzung des Meeresumweltschutzes ist, nachhaltig wirksame Schutz- und Nutzungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Dabei müssen u. a. verschiedene Belange mit dem Gewässerschutz in Einklang gebracht werden: die der Schifffahrt und der Häfen, der Fischerei, der Landwirtschaft und Industrie, der Offshoreaktivitäten, des Kies- und Sandabbaus sowie der Verklappung von Baggergut.

Karte der Überwachungsmessnetze und -messprogramme in den Küstengewässern Mecklenburg-VorpommernsDetails anzeigen
Karte der Überwachungsmessnetze und -messprogramme in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns

Überwachungsmessnetze und -messprogramme in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns

Überwachungsmessnetze und -messprogramme in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns

Mecklenburg-Vorpommern ist in besonderem Maße an einer intakten Meeresumwelt und -natur interessiert. Seine spezifische Lage als Unterlieger an einer der engsten Stellen der Ostsee führt zu einer besonderen Belastung. Die Schmutzfrachten eines Großteils des Ostseeeinzugsgebietes strömen entlang der Küsten dieses Bundeslandes in Richtung Kattegat und Nordsee. Gleichzeitig verlaufen die Hauptschifffahrtsrouten durch eben diese Gewässer. Das Land hängt jedoch wie kein anderes Bundesland aufgrund seiner wirtschaftlichen Entwicklung im maritimen und touristischen Sektor an der Küste von einer sauberen und natürlichen Meeresumwelt ab.

In diesem Zusammenhang wurde das völkerrechtlich verbindliche Helsinki-Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebiets (HELCOM) begründet. Die Überwachung der Küstengewässer wird im Bund/Länder Messprogramm (BLMP) organisiert. Gemeinsame EU-Richtlinien u. a. (WRRL) und die zukünftige Meeresstrategierichtlinie stellen den rechtlich verbindlichen Schutz der Küstengewässer in einem gesamteuropäischen Kontext sicher.

Kontakt

Hausanschrift
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 4 - Wasser, Boden und Immissionsschutz
Referat 410
Paulshöher Weg 1
19061 Schwerin
Referatsleiter
Dr. Andreas Röpke
Telefon: 0385-588 6410
Telefax: 0385-588 6042