Landesfußballverband würdigt Ehrenamt und Top-Leistungen beim Neujahrsempfang

Nr.011  | 16.01.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Im Beisein von Sportministerin Stefanie Drese hat der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) am Donnerstagabend das neue Fußballjahr eröffnet. Beim traditionellen Neujahrsempfang des mit 86.000 Mitgliedern größten Sportfachverbandes des Landes wird immer auch das abgelaufene Fußballjahr ausgewertet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit 120 Gästen in Rostock-Warnemünde standen daher diverse Ehrungen sportlicher Leistungen, insbesondere des sozialen Engagements.

Insgesamt wurden 18 Auszeichnungen vorgenommen, für Ehrenamtliche, sportliche Leistungen und für Vereinsprojekte. In ihrem Grußwort würdigte Ministerin Drese vor allem das ehrenamtliche Engagement. Sie sagte: „Hier wird Außerordentliches geleistet, ohne die Ehrenamtler würde dem Fußball buchstäblich schnell die Luft ausgehen. Die heutige Veranstaltung steht somit auch für ein Dankeschön an alle freiwillig Engagierten im Landesfußballverband. Sie schaffen eine Heimat für die vielen kleinen und großen Fußballerinnen und Fußballer.“

Drese bedankte sich ausdrücklich für die Arbeit der Sportvereine im Land. „Vor allem danke ich dem Landesfußballverband für sein Engagement bei der Gewinnung neuer oft unsichtbarer Heldinnen und Helden sowie bei der Durchführung gezielter Weiterbildungs- und Schulungsangebote.“ Die Sportministerin sicherte dem Verband die Unterstützung der Landespolitik zu und ging dabei etwa auf Fördermittel des Landes aus dem Sportstättenbau im Bereich Fußball ein.

Drese thematisierte zudem die Sportanlagenlärmschutzverordnung des Bundes, die aus ihrer Sicht angepasst werden müsse. Es könne nicht sein, dass Geräuscheinwirkungen, die etwa von Kindertageseinrichtungen und Kinderspielplätzen hervorgerufen würden, zu Recht privilegiert seien, diese Regelung für Sportanlagen hingegen nicht gelte.

Die Sportministerin sprach dabei von einer Ungleichbehandlung zwischen Kinder- und Ballspielplätzen einerseits und Sportanlagen andererseits, die in der Regel von denselben Kindern genutzt würden. „Das ist sachlich nicht gerechtfertigt und widerspricht der gesellschaftlichen Realität. Wir setzen uns dafür ein, dass in die Sportanlagenlärmschutzverordnung klare Regelungen aufgenommen werden, die den Bestandsschutz für langjährig genutzte Sportstätten sicherstellt und Konflikte mit neuen Anwohnern entschärft“, so Drese beim Neujahrsempfang des LFV in Rostock.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger zum Nachlesen auf der Homepage des Landesfußballverbandes:

https://www.lfvm-v.de/deine-superkraft-dein-ehrenamt/