Seniorinnen und Senioren in Mecklenburg-Vorpommern

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Die Seniorinnen und Senioren, zu ihnen werden alle Menschen ab 60 Jähren gezählt, bilden die größte Bevölkerungsgruppe in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohnern befindet sich in dieser Lebensphase, Tendenz steigend. Aus Sicht der Landesregierung sind ein hohes Maß an Teilhabe- und Beteiligungsoptionen für ältere Menschen ein wichtiges Anliegen. Dauu zählen eine Beteiligung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sowie auch der Erwerb digitaler Kompetenzen. Darüber hinaus kommt mit steigendem Alter der Gesundheit naturgemäß eine wachsende Bedeutung zu. Aus diesem Grund richtet die Landesregierung einen besonderen Fokus auf die Lebensphase ab 60 Jahren und verfolgt festgelegte Gesundheitsziele zur Gesundheitsförderung und Prävention und setzt alles daran, die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung für die Menschen im Land – ganz unabhängig ihres Alters und ihres Wohnortes – zu gewährleisten. 

 

Das Seniorenmitwirkungsgesetz M-V

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Gruppe hät Schild mit dem Slogan: Machen Sie mit!, in der Hand

Gemeinsam erfolgreich

Gemeinsam erfolgreich

Das Seniorenmitwirkungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern ist im August 2010 in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz werden die Vertretungs- und Mitwirkungsrechte der Seniorinnen und Senioren in unserem Land gestärkt und ihre aktive Beteiligung am sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben gefördert. In diesem Zusammenhang werden auf Landesebene vor allem die Aufgaben, Befugnisse und Pflichten des Landesseniorenbeirats gesetzlich geregelt.

Im Jahr 2022, zwölf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes, wirken Seniorinnen auf vielen Ebenen im Land erfolgreich mit: In zahlreichen Seniorenorganisationen, Verbänden und im Landesseniorenbeirat üben sie ihr Recht auf Mitbestimmung und Meinungsbildung erfolgreich aus und gestalten die Politik auf diesem Wege aktiv mit. Das hat die Auswertung der eigens im Gesetz vorgesehenen Evaluation gezeigt.

 

Medienkompetenz von Seniorinnen und Senioren

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© Robert Kneschke / Canva

© Robert Kneschke / Canva

Immer mehr ältere Menschen bedienen sich digitaler Medien zur Alltagsorganisation, Kommunikation und Unterhaltung oder würden dies gerne tun. Oftmals scheuen sie sich jedoch, die neuen Technologien und medialen Angebote zu nutzen, weil in der Öffentlichkeit vielfach vor allem über Probleme mit den neuen Medien berichtet wird.

Ältere Menschen benötigen deshalb zum Teil besondere Ermutigung zur Nutzung neuer Medien und eine auf ihre Bedürfnisse eingestellte Bildung und Beratung. Dabei können sogenannte „SilverSurfer“ Hilfe und Unterstützung geben. Die SilverSurfer helfen ehrenamtlich bei Fragen und Problemen rund um das Thema Smartphone & Tablet. Sie werden in intensiven Schulungen durch das Europäische Integrationszentrum Rostock auf ihren Einsatz vorbereitet. Die Ausbildung der SilverSurfer wird vom Sozialministerium unterstützt.

Nähere Informationen zu den SilverSurfern finden Sie hier:  
https://www.silversurfer-greifswald.de/Home/index.php

Weitere Projektinformationen erhalten Sie auch im Seniorenbüro in Schwerin, Wismarsche Straße 144
Tel: 0385 557 4962, 
Mail: seniorenbuero_schwerin@t-online.de
https://www.seniorenbuero-schwerin.de/seite/news.html

Ausbildungen zum SilverSurfer bietet auch die Bürgerstiftng Mecklenburg-Vorpommern in Greifswald, Steinbeckerstraße 26, an.
Tel + 49 38 34 - 547 147
Mail: kontakt@buergerstiftung-vorpommern.de
https://www.buergerstiftung-vorpommern.de/mitmachen/silversurfer 

 

Kontakt

Beate Berger
Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport
Abteilung Soziales und Integration
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Telefon: 0385 588 19321

Publikationen und Dokumente

Publikationen

Flyer Weiterbildung 2022

Landesprojekt Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerin sowie deren fachliche Begleitung durch Agenturen 2022

Flyer zum Landesfachtag "Gutes Leben im Alter vor Ort"

Einladung zum 17. Dezember 2019 im Bürgerhaus Güstrow

Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren

Leitfaden für Landkreise, kreisfreie Städte & Städte, Ämter und Gemeinden zur Umsetzung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes

Pflegesozialplanung und Pflegestützpunkte

Den demografischen Wandel im kommunalen Raum begleiten und gestalten. 2. Auflage, 2017

Sonstiges

Enquete-Kommission "Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern"

in der 6. Wahlperiode 2011-2016 

Herausgeber: Landtag Mecklenburg-Vorpommern