Seniorenpolitische Gesamtkonzepte

Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren

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Wege zu einer seniorenfreundlichen Kommune - Videoausschnitt

Kleine und große Gemeinden benötigen verlässliche Strukturen, um auch älteren Menschen ein selbstbestimmtes und qualitatives Leben zu ermöglichen.

Kleine und große Gemeinden benötigen verlässliche Strukturen, um auch älteren Menschen ein selbstbestimmtes und qualitatives Leben zu ermöglichen.

Der demografische Wandel stellt für die Landkreise, Städte und Gemeinden eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Unser Bundesland hat eine der höchsten Altersstrukturen. Nicht mehr erwerbstätig, bedeutet aber keinesfalls, nicht mehr aktiv zu sein. Im Gegenteil: Seniorinnen und Senioren engagieren sich im Ehrenamt, in der Nachbarschaft oder auch in der Politik. Gleichzeitig kennen aber viele Ältere bereits aus eigener Erfahrung die Situation, auf Hilfe und Pflege durch andere angewiesen zu sein. Für beide Gruppen müssen die Kommunen Angebote schaffen und Lösungen anbieten, um den älteren Bürgerinnen und Bürgern ein individuelles, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrem sozialen Umfeld zu ermöglichen.

Das heißt, eine nachhaltige und moderne Seniorenpolitik berücksichtigt nicht nur den Bedarf an ambulanten, teilstationären und stationären Pflegeeinrichtungen sowie Räumlichkeiten für Menschen mit Behinderung, sondern auch die Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe von Seniorinnen und Senioren.

Die Städte, Ämter und Gemeinden erhalten mit der Handreichung "Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren" einen Leitfaden, der es ihnen ermöglichen soll, das zuvor von ihren Landkreisen entwickelte seniorenpolitische Gesamtkonzept an die Situation vor Ort anzugleichen, vorhandene Ressourcen auszuschöpfen und Instrumente zu entwickeln, die entsprechend der eigenen Möglichkeiten umgesetzt werden können.  Verschiedene geförderte Maßnahmen stärken die Dorf- und Stadtteilgemeinschaften. Dazu gehören z.B. die Pflegestützpunkte in Mecklenburg-Vorpommern, Bürgerbusse, Dorfläden oder die Ausbildung von ehrenamtlich aktiven SeniorTrainerinnen und SeniorTrainern.

 

Wege zu einem seniorenfreundlichen Mecklenburg-Vorpommern

© Videohelden


Kontakt

Referatsleiterin 320 - Seniorenpolitik, freiwilliges Engagement, Heimrecht, Renten- und Unfallversicherung
Claudia Ring
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Abteilung Soziales und Integration
Werderstr. 124
19055 Schwerin
Telefon: +49-385 588 9320
Telefax: +49-385 588 9703

Publikationen und Dokumente

Publikationen

Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren

Leitfaden für Landkreise, kreisfreie Städte & Städte, Ämter und Gemeinden zur Umsetzung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes