Weltkrebstag: In MV werden mehr Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen
Anlässlich des heutigen Weltkrebstages zeigte sich Gesundheitsministerin Stefanie Drese erfreut über die insgesamt steigende Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen im Land. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass immer mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die Chancen der Krebsfrüherkennung nutzen. Das ist eine sehr positive Entwicklung, denn eine frühzeitige Diagnose kann die Heilungschancen deutlich verbessern und sogar Leben retten“, betonte Drese.
So ist beispielsweise die Zahl der Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen beim Mann in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, von 111.064 im Jahr 2020 auf mehr als 126.495 im Jahr 2024. Auch beim Hautkrebs-Screening zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend: Während 2020 noch knapp 89.500 Untersuchungen durchgeführt wurden, lag die Zahl 2024 bei rund 94.800. Besonders deutlich ist der Zuwachs bei Hautkrebs-Früherkennung kombiniert mit dem Check-up, welche im gleichen Zeitraum von 28.420 auf über 46.150 und damit um mehr als 60 Prozent angestiegen ist.
Stagnieren würden die Vorsorgeuntersuchungen hingegen bei der Darmkrebsvorsorge (2020: 12.200, 2024: 12.510). „Vor dem Hintergrund, dass Darmkrebs bei Frauen in MV die zweit- und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung ist, müssen wir noch stärker auf den hohen Nutzen der kostenlosen Vorsorgeangebote hinweisen“, unterstrich die Ministerin. Insgesamt 1.338 Erkrankungen seien allein im Jahr 2024 in MV neu diagnostiziert worden.
Drese: „Jede Untersuchung zur Krebs-Früherkennung ist eine Investition in die eigene Gesundheit und kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen. Ich möchte deshalb zum Weltkrebstag noch einmal ausdrücklich dafür werben, die Vorsorgeangebote wahrzunehmen und die eigenen Ärztinnen und Ärzte auch aktiv auf die Möglichkeiten der Früherkennung anzusprechen.“
Eine Übersicht aller Früherkennungsuntersuchungen, die von den gesetzlichen Kassen erstattet werden, finden Interessierte zudem alters- und geschlechtsspezifisch auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung.html.



