Mit fast vier Millionen Euro Fördermitteln: Wiedereröffnung des HW Leasing Stadions in Wismar
Sportministerin Stefanie Drese hat am Sonnabend an der feierlichen Wiedereröffnung des HW Leasing Stadions des PSV Wismar teilgenommen. „Nach sechsjähriger Bauzeit in insgesamt vier Bauabschnitten ist in Wismar nun ein echtes, hochmodernes Schmuckkästchen für den Sport entstanden“, erklärte Drese in ihrem Grußwort und stellte dabei das außergewöhnliche Engagement des Vereins heraus.
So seien der neue Kunstrasenplatz, das Teamhaus mit Umkleiden und Sanitäranlagen, die multifunktionale Aufwärmfläche, die erneuerte Laufbahn sowie das Clubhaus mit Geschäftsstelle, Schiedsrichterraum und Multifunktionsbereichen auch mit vielen ehrenamtlichen Stunden der Vereinsmitglieder bewerkstelligt worden.
„Dieser Einsatz vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer ist wahrlich nicht alltäglich. Im Resultat zeigt das neue Station aber was möglich ist, wenn Ehrenamt, kommunale Verantwortung, Landes- und Bundesförderung gemeinsam an einem Strang ziehen“, betonte Drese. Gleichzeitig werde dadurch die große Verankerung des PSV in der Hansestadt Wismar deutlich, so die Ministerin.
Besonders freue sich Drese über die inklusive Ausrichtung der neuen Anlage. So lag ein Schwerpunkt der Umbaumaßnahmen dezidiert auf der Barrierefreiheit. Zudem wurde kürzlich eine Parasportgruppe im Bereich Leichtathletik gegründet, die die neue Trainingsstätte nun voll nutzen kann. Bereits im August soll im Stadion zudem ein landesweiter Talente-Tag im Parasport stattfinden.
„Sport verbindet Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder körperlichen Voraussetzungen. Moderne und barrierefreie Sportstätten sind deshalb wichtige Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts“, unterstrich Drese beim Rundgang durch die neue Anlage. „Das betrifft gerade Menschen mit Einschränkungen, die bisher nicht immer gänzlich uneingeschränkt Sportstätten nutzen konnten“, so die Ministerin weiter.
Die neue PSV-Sportanlage sei damit eine wichtige Ergänzung für das sportliche Angebot der Hansestadt und die weitere Entwicklung des Vereins. „Mit rund 570 Mitgliedern und zahlreichen Abteilungen, die vom Fußball über Basketball und Boxen bis hin zum Gesundheits- und Rehasport reichen, ist der PSV der Größte der Hansestadt und jetzt noch attraktiver für sportlich Interessierte.“
Insgesamt flossen rund 3,9 Millionen Euro Fördermittel in das Projekt. Das Sportministerium MV unterstützte die Sanierung des Vereinsgebäudes mit Mitteln in Höhe von 300.000 Euro. Weitere Fördermittel wurden durch die Hansestadt Wismar sowie den Bund im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bereitgestellt. Der PSV Wismar hat 200.000 Euro an Eigenmitteln eingebracht und darüber hinaus zahlreiche ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.



