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Drese: Pakt für Pflege in MV wirkt

Zwischenbericht im Landespflegeausschuss vorgestellt

Nr.075  | 20.04.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Die Vorsitzende des Landespflegeausschusses (LPA), Sozialministerin Stefanie Drese und die Vorsitzende des Begleitausschusses Pakt für Pflege, Silvia Krüger von der AOK Nordost, haben heute über den Zwischenbericht des Pakts für Pflege Mecklenburg-Vorpommern informiert.

Der Pakt für Pflege wurde von den Mitgliedern des Landespflegeausschusses vor zwei Jahren auf Initiative von Ministerin Drese beschlossen. Ziel des Pakts ist es, in gemeinsamer Verantwortung die pflegerische Versorgung im Land nachhaltig zu sichern.

„Ausgangspunkt für den Pakt für Pflege sind die erheblichen Herausforderungen durch demografischen Wandel, steigenden Pflegebedarf, Fachkräftemangel sowie strukturelle und wirtschaftliche Belastungen im Pflegesystem“, sagte Drese. Es bestehe das gemeinsame Verständnis bei allen pflegerelevanten Akteuren im Land, dass Pflege eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die eine enge Zusammenarbeit erfordert.

„Vor diesem Hintergrund haben sich die Mitglieder des Landespflegeausschusses darauf verständigt, als Verantwortungsgemeinschaft gemeinsam in Arbeitsgruppen Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten und sich im Rahmen ihrer Ressourcen und Kompetenzen einzubringen. Dieses Vorgehen hat das gegenseitige Vertrauen gestärkt, das Verständnis für die unterschiedlichen Rollen gefördert und die Zusammenarbeit verbessert“, verdeutlichte Drese.

Zur Umsetzung des Pakts für Pflege wurden sieben Arbeitsgruppen gebildet, die Maßnahmen und Handlungsempfehlungen erarbeiten. Der Zwischenbericht aus den sieben Arbeitsgruppen wurde am vergangenen Freitag dem Landespflegeausschuss vorgestellt.

„Die bisher erzielten Ergebnisse, Konzepte und konkret erarbeiteten Maßnahmen bilden eine gute Grundlage für die weitere Arbeit und dienen als Richtschnur für die politische und fachliche Umsetzung“, würdigte Drese das engagierte und zielorientierte Arbeiten der Beteiligten. Im weiteren Prozess werde es darum gehen, die in den Arbeitsgruppen erarbeiteten Handlungsempfehlungen zu bewerten, weitere Empfehlungen zu erarbeiten und deren Umsetzung zu prüfen.

Silvia Krüger hob hervor: „Der Pakt für Pflege zeigt, dass Mecklenburg-Vorpommern die Herausforderungen in der Pflege gemeinsam und strukturiert angeht. In den Arbeitsgruppen werden bereits konkrete Themen wie Fachkräftesicherung, wirtschaftlich stabile Pflegeangebote, bessere Beratung, Demenz, regionale Pflegeplanung sowie Notfallvorsorge bearbeitet. Der Zwischenbericht macht deutlich, dass wichtige Grundlagen geschaffen und erste Ergebnisse erreicht wurden. Gleichzeitig geht die Arbeit jetzt in die nächste Phase: Die Arbeitsgruppen werden ihre Vorschläge weiter konkretisieren und schrittweise in praktische Verbesserungen für Pflegebedürftige, Angehörige und Einrichtungen überführen. Pflege braucht Zusammenarbeit, Verlässlichkeit und konsequentes Handeln.“

Der LPA hat sich darauf verständigt hat, einen Abschlussbericht des Pakts für Pflege im Sommer 2027 vorzulegen.

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