Klare Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sieht positive Entwicklung des Landes

Die Ergebnisse des Mecklenburg-Vorpommern-Monitors 2019

Dr. Peter Matuschek (forsa) und Regierungssprecher Andreas Timm vor der LandespressekonferenzDetails anzeigen
Dr. Peter Matuschek (forsa) und Regierungssprecher Andreas Timm vor der Landespressekonferenz

Dr. Peter Matuschek (forsa) und Regierungs­sprecher Andreas Timm

Dr. Peter Matuschek (forsa) und Regierungs­sprecher Andreas Timm

Das Meinungs­forschungs­institut forsa befragte im Auftrag der Landes­regierung im vergangenen Februar 1.000 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Mecklen­burg-Vorpom­mern zur Entwicklung des Landes seit 1990, zur Landes­marketing­kampagne "MV tut gut" und zu den wichtigsten Aufgaben der Landespolitik. Am 2. April 2019 stellten Regierungs­sprecher Andreas Timm und Dr. Peter Matuschek vom Meinungs­forschungs­institut forsa die Ergebnisse des MV-Monitors 2019 vor.

Landesentwicklung seit 1990

Die Folie des MV-Monitors 2019 mit den Einschätzungen zur Entwicklung von Mecklenburg-Vorpommern seit 1990Details anzeigen
Die Folie des MV-Monitors 2019 mit den Einschätzungen zur Entwicklung von Mecklenburg-Vorpommern seit 1990

Einschätzungen zur Entwick­lung von Mecklen­burg-Vorpom­mern seit 1990

Einschätzungen zur Entwick­lung von Mecklen­burg-Vorpom­mern seit 1990

88 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bewerten die Landesentwicklung seit 1990 positiv, erläuterte Regierungs­sprecher Andreas Timm. Das gelte in fast allen Bereichen. Zum Beispiel im Tourismus, beim Erscheinungsbild der Städte und Dörfer, beim Zustand der Umwelt und bei der Kinder- und Familien­freund­lich­keit. Timm: Erstmals sehen auch mehr als 50 Prozent eine positive Entwicklung beim Abbau der Arbeitslosigkeit. Einzig beim sozialen Zusammenhalt überwiegen derzeit die negativen Bewertungen.

92 Prozent der Befragten äußerten zudem, dass es sich heute in Mecklenburg-Vorpommern eher gut oder sogar sehr gut leben lasse. Timm: Das sind richtig gute Zahlen. Wir erinnern in diesem Jahr an 30 Jahre Mauerfall, im nächsten Jahr feiern wir 30 Jahre Deutsche Einheit und das 30-jährige Bestehen unseres Bundeslandes. Die Umfrage zeigt, dass sich seitdem unser Land aus Sicht der meisten Bürgerinnen und Bürger wirklich gut entwickelt hat. Darüber freuen wir uns als Landesregierung natürlich sehr.

Bürgerinnen und Bürger nehmen Landesmarketing­kampagne weiter gut an

Folie mit passenden Werbebotschaften zu Mecklenburg-Vorpommern in einem Balkendiagramm und im Vergleich zu 2014Details anzeigen
Folie mit passenden Werbebotschaften zu Mecklenburg-Vorpommern in einem Balkendiagramm und im Vergleich zu 2014

Passende Werbe­botschaften für Mecklen­burg-Vorpom­mern

Passende Werbe­botschaften für Mecklen­burg-Vorpom­mern

Die Landes­marketing­kampagne wird zur Zeit umfassend bewertet. Dazu sollen auch die Ergebnisse des MV-Monitors 2019 beitragen. Die Umfrage zeige vor allem eine hohe Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. Es gebe sehr viele Bereiche, mit denen das Land für sich werben könne: vor allem mit seiner schönen Natur und Landschaft, mit seiner hohen Attraktivität als Urlaubsland, seinen Natur- und Nationalparks sowie seinen guten Produkten aus der Land- und Ernährungs­wirtschaft.

84 Prozent der Befragten halten den Satz MV tut gut für einen passenden Werbespruch für Mecklen­burg-Vorpom­mern. 86 Prozent gaben an, den Satz schon einmal gehört, gelesen oder gesehen zu haben.

Die Daten aus dem MV-Monitor werden ebenso wie der Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im letzten Jahr in die Bewertung der Landes­marketing­kampagne einfließen, kündigte der Regierungs­sprecher an.

Wichtigste Aufgaben der Landespolitik

Die Aufgabenprioritäten aus Sicht der Befragten in einem Balkendiagramm und im Vergleich zu 2017Details anzeigen
Die Aufgabenprioritäten aus Sicht der Befragten in einem Balkendiagramm und im Vergleich zu 2017

Aufgabenprioritäten aus Sicht der Befragten

Aufgabenprioritäten aus Sicht der Befragten

Zur Halbzeit der Wahlperiode bewerten fast zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger die Arbeit der Landes­regierung positiv. 65 Prozent stufen sie als "eher gut" ein - das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Umfrage im Herbst 2017.

Am besten fällt die Bewertung in den Bereichen "Tourismus" (87 Prozent: sehr gute oder gute Arbeit), "Umwelt- und Naturschutz" (75 Prozent) und bei der "Kinder- und Jugend­freundlich­keit" (70 Prozent) aus. Der größte Zuwachs im Vergleich zu 2017 ist bei der "Kinder- und Jugend­freundlich­keit (+15) zu verzeichnen sowie bei der "Schaffung eines guten Kita-Angebots" (+10).

Die wichtigsten Aufgaben der Landespolitik sind aus Sicht der Befragten "Gute Schulen" (75 Prozent: sehr wichtig), die Schaffung weiterer Arbeitsplätze (71 Prozent) sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur (67 Prozent). In diesen Bereichen überwiegen bei der Bewertung der Arbeit der Landes­regierung die negativen Bewertungen.

Fast zwei Drittel Zustimmung - das ist ein gutes Ergebnis für die Landes­regierung, so Regierungs­sprecher Andreas Timm. Insbesondere sei die gewachsene Zustimmung im Kita-Bereich sehr erfreulich Unser wichtigstes Projekt, die beitragsfreie Kita, wird gut angenommen. Die Umfrage mache aber auch deutlich, wo die Landes­regierung in der zweiten Hälfte der Wahlperiode ihre Schwerpunkte setzen werde: bei Wirtschaft und Arbeits­plätzen, den Schulen, bei der Digitali­sierung und auch bei der Schaffung von guten und bezahl­baren Wohnungen.