Schwesig bedankt sich bei Beschäftigten in der Landwirtschaft

Begutachtung der Ernte in Woldegk Details anzeigen
Begutachtung der Ernte in Woldegk
Begutachtung der Ernte in Woldegk
Begutachtung der Ernte in Woldegk
Nr.203/2019  | 25.07.2019  | MP  | Ministerpräsidentin

An Tag 2 der Sommertour von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geht es auf Erntebereisung. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesbauernverbandes Detlef Kurreck besucht die Ministerpräsidentin heute verschiedene landwirtschaftliche Betriebe zwischen Woldegk und Altentreptow.

 „Wir nehmen es manchmal schon zu selbstverständlich, dass wir jeden Tag Brot, Milch, Käse und andere Lebensmittel auf dem Tisch haben. Da steckt viel Arbeit drin, Da arbeiten viele fleißige Hände mit. Mit meiner jährlichen Erntebereisung möchte ich allen Landwirtinnen und Landwirten und allen in der Landwirtschaft Beschäftigten herzlich Dankeschön für ihre tägliche Arbeit sagen. Und es geht mir auch darum, aus erster Hand zu erfahren, welche Themen die Landwirte beschäftigen“, erklärte die Ministerpräsidentin bei ihrem Besuch der Landbetriebsgesellschaft Rehberg. Die Firma betreibt Ackerbau und eine Biogasanlage.

 Sehr erfreulich sei, dass die Ernte in diesem Jahr besser ausfalle als im letzten Jahr. „Das waren zum Teil dramatische Einbrüche, die Bund und Land gemeinsam abgefedert haben. In diesem Jahr läuft es bei der Ernte besser“, sagte Schwesig.

 Ein Thema, dass Landesregierung und Bauernverband gleichermaßen Sorgen bereite, sei die künftige EU-Förderung. „Wir setzen uns gemeinsam für einen attraktiven ländlichen Raum ein. Dazu brauchen wir auch weiter die Unterstützung der EU.“ Dafür werde sich die Landesregierung auch gegenüber der kommenden EU-Kommission einsetzen.

 Zweite Besuchsstation wird die Datze Naturrind- und Landschaftspflege GbR in Pleetz sein. „Das Thema Umweltschutz hat erheblich an Bedeutung gewonnen. Deshalb rechne ich damit, dass auch der Markt für Produkte aus ökologischem Landbau weiter wachsen wird. Es ist gut, dass Mecklenburg-Vorpommern einer der Vorreiter in Deutschland ist. Hier liegen weitere Potentiale für unsere Landwirtschaft“, so Schwesig.

In Mecklenburg-Vorpommern wirtschaften über 1.000 Landwirtschaftsbetriebe auf einer Fläche von 170.000 Hektar ökologisch. Das entspricht einem Anteil von 12,6 Prozent an der gesamten Ackerfläche.