Frauen und Männer in der Wissenschaft

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Die Greifswalder Wissenschaftlerinnen Dr. Jana Kiesendahl und Dr. Birte Arendt blicken auf einen Computerbildschirm.

Dr. Jana Kiesendahl und Dr. Birte Arendt an der Universität Greifswald

Dr. Jana Kiesendahl und Dr. Birte Arendt an der Universität Greifswald

Leitgedanke der Wissenschafts- und Hochschulpolitik in Mecklenburg-Vorpommern ist es, für gleiche Chancen von Frauen und Männern zu sorgen. Qualitätssicherung, Leistungssteigerung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen sind nur möglich, wenn das Qualifikations- und Kreativitätspotenzial von Frauen und Männern gleichermaßen ausgeschöpft wird. Dies kann nur erreicht werden, wenn Frauen auf allen Qualifikationsebenen, insbesondere jedoch bei den Professuren, nicht mehr unterrepräsentiert sind. Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern haben den gesetzlichen Auftrag, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in ihrem Bereich durchzusetzen und bestehende Benachteiligungen zu beseitigen.

Gender Mainstreaming an den Hochschulen

Um dieses Ziel zu erreichen haben sich die Hochschulen in den Zielvereinbarungen dazu verpflichtet, die Strategie des Gender Mainstreaming zu implementieren. Außerdem sollen familienfreundliche Arbeits- und Studienbedingungen geschaffen und eine geschlechtergerechte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unterstützt werden. Hierzu gehört es auch, das Studieninteresse junger Frauen auf die Studiengänge in den sogenannten MINT-Fächern zu lenken oder Fragen der Geschlechterdifferenz als wissenschaftlichen Forschungsgegenstand in den Blick zu nehmen. Die Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen arbeiten in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (LaKof) eng mit dem Ministerium zusammen.

Individuelle Frauenförderung in Mecklenburg-Vorpommern

Als zentrales Projekt der Landesregierung, an dem alle Hochschulen beteiligt sind, ist das Projekt „Karrierewege für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft“ hervorzuheben. Es wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und bietet den Hochschulen die Möglichkeit, Studentinnen und Akademikerinnen auf dem Weg zu einer adäquaten Beschäftigung, die ihrer Qualifikation entsprechen, gezielt zu begleiten. Dabei reichen die vielfältigen Angebote und Aktivitäten der Hochschulen von individuellen Coachings, dem Aufbau von Netzwerken und Mentoringprogrammen bis zur Organisation landesweiter Berufsmessen nur für Frauen (Frauenkarrieretage).

Kontakt

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Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung, Hochschulen
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