Mecklenburg-Vorpommern stärkt gemeinsam mit Sachsen, Brandenburg und Thüringen die Zusammenarbeit mit Brand- und Katastrophenschutz
Am Rande der Innenministerkonferenz in Hamburg haben heute die Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Brandenburg und Sachsen eine Vereinbarung, um zentrale Beschaffungsprozesse künftig noch stärker zu bündeln, unterzeichnet.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Beschaffung von Einsatzfahrzeugen, technischer Ausstattung sowie zusätzlichen Leistungen rund um den Bevölkerungsschutz. Durch die engere Abstimmung sollen Abläufe beschleunigt und Ressourcen gezielter eingesetzt werden.
Die Kooperation knüpft an bereits bestehende Strukturen an, die Mecklenburg-Vorpommern seit Längerem mit Brandenburg und Thüringen aufgebaut hat. Mit dem Beitritt Sachsens wird der Verbund nun erweitert und erhält eine breitere Grundlage für gemeinsame Projekte.
Innenminister Christian Pegel betonte: Gerade in Zeiten wachsender Anforderungen an den Katastrophenschutz brauchen wir verlässliche und effiziente Strukturen. Die Zusammenarbeit der Länder ermöglicht es uns, die Beschaffung strategischer zu planen und schneller auf neue Herausforderungen zu reagieren. Das stärkt die Einsatzfähigkeit vor Ort spürbar.“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vereinheitlichung technischer Standards sowie der besseren Planbarkeit größerer Beschaffungsvorhaben. Kommunen und andere Träger können sich an den gemeinsamen Verfahren beteiligen, bleiben dabei jedoch in ihrer Entscheidung flexibel.
Mit dem Inkrafttreten der Vereinbarung setzen die beteiligten Länder ein Signal für eine stärkere länderübergreifende Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz sowie für eine moderne und wirtschaftliche Ausstattung der Einsatzkräfte.


