Pakt für Pflege
Gesundheitsministerin Stefanie Drese hat Ende 2023 einen landeseigenen Pakt für Pflege ins Leben gerufen. Dieser holt Akteurinnen und Akteure aus den Kranken- und Pflegekassen, von Pflegeanbeitern, Wohlfahrtsverbänden und aus Land und Kommunen gemeinsam an einen Tisch, um gemeinschaftlich die Pflege im Land zu gestalten und die Versorgung, auch in der Zukunft, sicherzustellen.
Handlungsfelder
Der Pakt für Pflege umfasst 8 Kern-Handlungsfelder:
- Unterstützung und Pflege in der Häuslichkeit, Verbesserung der Situation pflegender An- und Zugehöriger
- Personalsicherung in der Pflege
- Wirtschaftliche Leistungserbringung
- Altern und Pflege im Sozialraum
- Weiterentwicklung der Pflegesozial- und -strukturplanung
- Beratung und Case-Management
- Herausforderung Demenz
- Weiterentwicklung Resilienz, Katstrophenschutz und gesellschaftliche Transformation.
"Wir gehen die Zukunft der Pflege mit dem Pakt für Pflege ab jetzt gemeinsam an. Denn die Gestaltung einer guten Pflege ist in unserem Land ein Gemeinschaftsprojekt und ein gesamtgesellschaftlicher Kraftakt. Mit modernen Ideen und gebündelten Kompetenzen setzen wir uns deshalb für eine gute, und zukkunftsfeste, Pflege ein."
Sozialministerin Stefanie Drese
Arbeitsschritte
Diese neue Form der Zusammenarbeit hat bereits erste Früchte getragen. So wurden mit dem Blick auf die notwendige Anwerbung von internationalen Arbeitskräften neue Informationsveranstaltungen geschaffen, an denen die Bundesarbeitsagentur, das Landesamt für Gesundheit und Soziales, das Innenmionisterium und das Sozialministerium beteiligt sind. So wird im gesamten Land auf Berufs- und Ausbildungsangebote hingewiesen und Interessierte können bei Bedarf ihre Fragen stellen.
Im Bereich "attraktive Ausbildungsplatzgestaltung" wurde zudem ein Gesprächsleitfaden und ein Fragebogen füür Ausbilderinnen und Ausbilder entwickelt, um strategisch Gründe für einen Ausbildungsabbruch zu erfassen sowie eine Auswertung zu ermöglichen.
Darüber hinaus koodiniert die AG "Herausforderung Demenz" derzeit die Erstellung eines eigenen Demenzplanes für MV. Ein landeseigener wissenschaftlicher Beirat Demenz wurde zu Beginn des Jahres 2025 ebenfalls eingeführt.
Weitere Lektüre
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