Nationale Projekte des Städtebaus (NPS)
In den Jahren 2014-2022 wurden folgende Vorhaben in M-V ausgewählt:
| Jahr | Kommune | Projekt |
|---|---|---|
| 2014 | Hansestadt Stralsund | Kulturkirche St. Jakobi (1 Mio. €) |
| 2015 | Hansestadt Rostock | Erweiterung d. Kunsthalle um ein Schaudepot (4 Mio. €) |
| 2016 | Hansestadt Wismar | Forum St. Marien Wismar (1 Mio. €) |
| 2017 | Hansestadt Greifswald | Kultur- u. Initiativenhaus Straze "Zum Greif" (600.000 €) |
| 2018/19 | Hansestadt Stralsund | Sicherung Hansakai (10,35 Mio. €) |
| 2020 | Landeshauptstadt Schwerin | Entwicklung Vorwärts-Quartier (4,77 Mio. €) |
| 2021 | Stadt Gadebusch | Denkmalgerechte Sanierung Schloss Gadebusch – statische Ertüchtigung (3,3 Mio. €) |
| 2022 | Hansestadt Stralsund | Umfeld der Marienkirche (1,6 Mio. €) |
| 2024 | Bad Sülze | Sanierung und Umnutzung des Levyhauses zum Ausstellungs- und Erinnerungsort (1,23 Mio. €) |


Kulturkirche St. Jakobi der Hansestadt Stralsund
Foto: SES Stralsund
Kulturkirche St. Jakobi der Hansestadt Stralsund
Foto: SES Stralsund
Mit dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus werden sowohl investive als auch konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit und hoher Qualität gefördert. Dabei geht es vor allem um große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die beispielgebend für die Stadtentwicklung in Deutschland sind. Ziel ist es, das Programm langfristig als Leuchtturmprogramm zur Förderung von Baukultur in Deutschland zu etablieren.
Hotspot in Stralsund: Nördliche Hafeninsel
Die Umgestaltungen im Bereich des Hansakai sowie der Kaikante am Lotsenhaus lassen die Nördliche Hafeninsel in neuem Glanz erstrahlen. Damit hat Stralsund einen neuen Publikumsmagneten, der unter anderem mit Hilfe von Städtebaufördermitteln von Bund und Land für die Stralsunderinnen und Stralsunder sowie ihre Gäste eine nie dagewesene Aufenthaltsqualität bietet.
Das Projekt Nördliche Hafeninsel/Hansskai wurde 2019 in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen und hat daraus eine Förderung von 11,5 Millionen Euro erhalten. In einem ersten Bauabschnitt wurden die Spundwände und Uferkanten saniert, die Freiflächen gestaltet sowie Versorgungsleitungen und die Beleuchtung erneuert. In einem zweiten Bauabschnitt konnten die Uferkante am Lotsenhaus und die sogenannte Aufschleppe (Stufenanlage) gestaltet werden, wofür noch einmal fast 2,5 Millionen Städtebaufördermittel von Bund, Land und Kommune bereitstanden.
Am 11. Juli 2023 konnte nach zwei Jahren Bauzeit der Hansakai auf der Nördlichen Hafeninsel im Beisein von Prominenz von Bund, Land, Landkreis und Stadt feierlich eröffnet werden. Hier einige Impressionen:













