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Globales Lernen: Modellversuch an Schulen startet ab Februar 2026
Mecklenburg-Vorpommern fördert moderne Lernformen zu Globalem Lernen und Nachhaltigkeit
Schulen mit dem Sekundarbereich I können sich ab dem zweiten Schulhalbjahr 2025/2026 an einem zweijährigen Modellversuch beteiligen. Im Zentrum stehen die Umsetzung des Lernansatzes „Globales Lernen: selbstständig, partizipativ und kooperativ“ und das Querschnittsthema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
„Mit dem Modellversuch schaffen wir Freiräume für einen modernen, fächerverbindenden Unterricht, der junge Menschen befähigt, die Welt aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Globales Lernen unterstützt unsere Schülerinnen und Schüler dabei, komplexe Herausforderungen zu verstehen, kritisch zu reflektieren, kreative Lösungen zu entwickeln und Antworten auf ihre Fragen zu finden“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
In Projektwochen, Werkstätten oder auch gemeinsam mit außerschulischen Partnern setzen sich Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern fächerverbindend mit konkreten gesellschaftlich relevanten Fragen auseinander. Sie sind im Orientierungsrahmen „Globale Entwicklung“ der Kultusministerkonferenz verankert und können die Themenbereiche Mobilität, Bildung, Good Governance, Klimapolitik, Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Friedenssicherung umfassen. Schülerinnen und Schüler lernen, verschiedene Perspektiven einzunehmen, kritisch zu reflektieren und Stellung zu beziehen.
Bis Freitag, 30. Januar 2026, können Schulen ihr Interesse an einer Teilnahme am Modellversuch im Bildungsministerium bekunden.