Fachkräftesicherung
Gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte sind das Rückgrat der Innovationskraft von Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. Die duale Ausbildung ist die zentrale Säule zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Wirtschaft. Die Kombination von betrieblicher Praxis und Berufsschule bietet Jugendlichen gute Voraussetzungen, um in das Arbeitsleben zu starten. Mit der dualen Berufsausbildung genießt Deutschland international hohes Ansehen. Das duale Ausbildungssystem trägt entscheidend dazu bei, dass Deutschland die geringste Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union aufweisen kann.
Landesregierung stärkt berufliche Bildung
Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig. Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass diese Gleichwertigkeit gesellschaftlich stärker wahrgenommen wird. Im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) wird eine mindestens dreijährige berufliche Erstausbildung Niveau 4 zugeordnet, Abschlüsse als Bachelor, Meisterin und Meister oder Technikerin und Techniker entsprechen Niveau 6 des DQR. Der DQR ist ein Übersetzungsinstrument, mit dessen Hilfe alle Qualifikationen des deutschen Bildungssystems den acht Niveaus des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) zugeordnet werden. So sollen die Bildungssysteme in der Europäischen Union vergleichbarer, Bewerbungen und Jobwechsel innerhalb der EU einfacher werden.
Übergang von der Schule in den Beruf
Um allen jungen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern einen erfolgreichen Übergang von der Schule in das Berufsleben zu ermöglichen, haben die Landesregierung, die Sozialpartner und die Bundesagentur für Arbeit ein Landeskonzept für den Übergang von der Schule in den Beruf auf den Weg gebracht. Ziel des Zukunftsbündnisses ist es, Programme und Angebote zur Sicherung des Fachkräftebedarfs zu entwickeln. Um die berufliche Bildung in Deutschland insgesamt zu stärken, haben Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit seit 2013 die Allianz für Aus- und Weiterbildung gebildet, die ab 2022 als Allianz für Ausbildung weitergeführt werden soll.
Wandel der Berufs- und Arbeitswelt im Blick
Der technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation der Fachkräfte in den Unternehmen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist das Kompetenzzentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Es identifiziert Zukunftsaufgaben, fördert Innovationen und entwickelt neue, praxisorientierte Lösungsvorschläge. Das Land ist im Hauptausschuss des BIBB, dem Beratungsorgan der Bundesregierung, in grundsätzlichen Fragen der beruflichen Bildung, vertreten.
Kontakt
Referat 222 - Personalmanagement berufliche Schulen in öffentlicher Trägerschaft


