Forschungscamp 2018: Interdisziplinärer Treffpunkt für Wissenschaftler

Staatssekretär Schröder: Hochschulen und Forschungsinstitute profitieren voneinander

Nr.207-18  | 22.11.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Beim diesjährigen Forschungscamp in Rostock haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität und von außeruniversitären Forschungsinstituten ihre aktuellen Projekte vorgestellt und sich über ihre Arbeit ausgetauscht. Im Konrad-Zuse-Haus, dem Institut für Informatik an der Universität Rostock, haben sie insgesamt 81 Forschungsvorhaben präsentiert. Bis auf die Juristische und Theologische Fakultät waren alle Fakultäten vertreten. Das Forschungscamp findet seit 2012 immer am Donnerstag in der vorletzten Novemberwoche statt.

„Das Forschungscamp ist eine tolle Veranstaltung, weil hier konkret sichtbar wird, woran Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei uns im Land arbeiten und welche Themen unsere Forschungslandschaft prägen“, sagte Wissenschaftsstaatssekretär Sebastian Schröder bei der Eröffnung. „Deutlich wird auch, dass Hochschulen und Forschungsinstitute einander brauchen und voneinander profitieren. Von den Universitäten kommt der wissenschaftliche Nachwuchs, ohne den die Leibniz-, Max-Planck- und Fraunhofer-Institute ihre ehrgeizigen Ziele nicht erfolgreich verfolgen könnten. Andererseits werden zahlreiche Promotionen und andere Qualifikationsarbeiten von Masterstudierenden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an außeruniversitären Instituten mitbetreut. Das lohnt sich für alle Seiten“, lobte Schröder.

Das Forschungscamp richtet sich auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs und an diejenigen, die sich für eine wissenschaftliche Karriere interessieren. Für die Nachwuchsförderung hat das Land verschiedene Programme aufgelegt: Neben den Exzellenzforschungsprogrammen zählt die Landesgraduiertenförderung dazu. Für die Graduiertenförderung standen in den letzten beiden Jahren jährlich 783.000 Euro zur Verfügung. Das Land hat in dieser Zeit insgesamt 143 Promotionsstipendien gefördert, davon gingen 68 an Frauen und 75 an Männer. Das entspricht einem Frauenanteil von 47,5 Prozent.

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