DigitalPakt Schule: Zusätzlich 10 Mio. Euro vom Land für Digitalisierung an Schulen

Nr.156-19  | 29.08.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Das Land investiert zusätzlich 10 Millionen Euro für die Digitalisierung von Schulen, indem es den Anteil der kommunalen und freien Schulträger beim DigitalPakt übernimmt. Davon fließen 8 Millionen Euro direkt an die Kommunen. 1 Million Euro stehen für landesweite und länderübergreifende Kooperationsprojekte zur Verfügung. 1 Million Euro sind für die Träger der freien Schulen vorgesehen. Die Mittel sind im neuen Doppelhaushalt eingeplant und müssen vom Landtag beschlossen werden. Der DigitalPakt Schule von Bund und Ländern sieht eine Förderquote von 90:10 vor. Laut Vereinbarung beteiligt sich der Bund mit einer Förderung von höchstens 90 Prozent, die Länder beteiligen sich einschließlich der Kommunen mit mindestens 10 Prozent. 

„Die Schulträger erhalten zusätzlich 10 Millionen Euro von der Landesregierung. Wir schultern damit den Eigenanteil der Schulträger und sorgen für eine große Entlastung“, betonte Bildungsministerin Bettina Martin. „Für die Digitalisierung an den Schulen ist das ein weiterer Schub. Den finanziellen Rahmen für den DigitalPakt Schule haben wir damit abgesteckt. Wir sind nun umfassend auf die Umsetzung vorbereitet. Ziel des DigitalPaktes ist es, die digitale Ausstattung der Schulen zu verbessern“, sagte Martin. 

Der Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Heiko Kärger, sagte nach dem Anruf der Bildungsministerin: „Ich freue mich, dass das Land den 10-prozentigen Eigenanteil, den sonst die Kommunen bzw. Schulträger aufbringen müssten, voll übernimmt. Das führt zu einer Entlastung der kommunalen Kassen und ist sehr zu begrüßen.“ 

„Es ist sehr erfreulich, dass die Bildungsministerin die Kommunen hier konkret entlasten möchte“, sagte Steffen Bockhahn, Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport der Hansestadt Rostock. „Für die Haushalte tritt eine echte Entlastung ein und wir sparen Zeit, weil die Mittel verfügbar sind. Jetzt liegt es an Kommunen und Land, die Schulen schnell und in guter Qualität für digitale Bildung fit zu machen“, so Bockhahn. 

„Wir haben unsere organisatorischen und konzeptionellen Hausaufgaben erledigt und werden im Rahmen des DigitalPakts Schule einheitliche Standards für die Infrastruktur der digitalen Bildung an allen Schweriner Schulen in kommunaler Trägerschaft umsetzen“, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier. „Die Digitalisierungsmittel des Landes helfen uns, den Aufbau und Betrieb einer standardisierten lernfördernden IT-Infrastruktur schrittweise umzusetzen. Grundlage ist unser kommunaler Medienentwicklungsplan, den wir im Herbst unserer Stadtvertretung zur Beschlussfassung vorlegen“, erläuterte Badenschier.

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