Tiergesundheit und Tierseuchenbekämpfung

Die Tierseuchenbekämpfung ist eine Gemeinschaftsaufgabe des Staates und der Tierhalter.

Tierseuchen stellen trotz großer Fortschritte der Wissenschaft in der Diagnostik, der Vorbeugung und Bekämpfung, ein hohes Gefahrenpotential für die Tierbestände und die menschliche Gesundheit dar. Insbesondere hochansteckende Tierseuchen wie die Maul- und Klauenseuche, die Schweinepest oder die Geflügelpest können schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben oder den internationalen Handel beeinträchtigen. Andere Tierseuchen, wie z. B. die Tollwut oder die Salmonellose, haben darüber hinaus als Zoonosen (Krankheiten, die zwischen Wirbeltier und Menschen unter natürlichen Bedingungen übertragen werden können) Bedeutung für die menschliche Gesundheit.

Aufgabe der Tierseuchenbekämpfung ist es, durch entsprechende Maßnahmen die Tiergesundheit zu fördern und zu erhalten, Tierseuchenausbrüchen vorzubeugen bzw. diese effizient zu bekämpfen.

In der Vergangenheit konnten gefährliche Tierseuchen getilgt werden: vollständig z. B. die Lungenseuche, die Wild- und Rinderseuche, Rotz und die Beschälseuche der Pferde, Maul- und Klauenseuche, Tuberkulose, Brucellose und die enzootische Leukose der Rinder; die Aujeszkysche Krankheit der Schweine in weiten Teilen Deutschlands.

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Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 5 - Lebensmittelüberwachung, Veterinärwesen, Fischerei
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