Stiftung Anerkennung und Hilfe

Aufarbeitung, Anerkennung und Unterstützung für Betroffene

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Seit dem 1. Januar 2017 gibt es die Stiftung Anerkennung und Hilfe. Sie hat die Aufgabe, Leid und Unrecht anzuerkennen, dass Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 (Bundesrepublik Deutschland) bzw. 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie erfahren haben.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat gemeinsam mit den Ländern und den christlichen Kirchen dieses Hilfesystem errichtet. Aufgaben der Stiftung sind:

  • die öffentliche Anerkennung des erfahrenen Leids und erlebten Unrechts,
  • die individuelle Anerkennung durch ein persönliches Gespräch in den An-lauf- und Beratungsstellen und Unterstützung durch finanzielle Hilfe sowie
  • die Anerkennung durch wissenschaftliche Aufarbeitung der damaligen Verhältnisse und Geschehnisse in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie.

Im Januar 2017 wurde die Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe bei der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR eingerichtet. Sie ist für alle Betroffenen zuständig, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt zum Zeitpunkt der Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern haben, auch wenn die Unterbringung in den Jahren 1949 bis 1975 in einer Einrichtung in der damaligen Bundesrepublik Deutschland erfolgte.

Anträge können noch bis zum 31.12.2020 eingereicht werden.