KREATOPIA – Landesbranchenkonferenz der Kultur- und Kreativwirtschaft MV in Rostock

Glawe: Vernetzung, Zusammenarbeit und Kooperationen ausbauen – Innovationspotential der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette nutzen – Unterstützungsmöglichkeiten der Wirtschaftsförderung für Branche

Nr.385/18  | 19.11.2018  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Am Montag hat die Landesbranchenkonferenz der Kultur- und Kreativwirtschaft MV KREATOPIA stattgefunden. Die Veranstaltung ist das Jahrestreffen der Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft kann ein innovativer Impulsgeber für Unternehmen sein. Die Zusammenarbeit mit dem kreativen innovativen Potential in Mecklenburg-Vorpommern bietet erhebliche Chancen und Wachstumsmöglichkeiten für andere Wirtschaftszweige und Gewerke“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

 

Unterstützungsmöglichkeiten der Wirtschaftsförderung nutzen

Wirtschaftsminister Glawe warb vor Ort dafür, die Instrumente der Wirtschaftsförderung zu nutzen. „Die Instrumente sind für alle Unternehmen offen. Es gibt die klassischen Instrumente der Gründerförderung, der Beratungsförderung und der Förderung der Investitionen der gewerblich tätigen Unternehmen. Diese Leistungen können auch von Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Anspruch genommen werden“, so Glawe weiter.

 

Vernetzung, Zusammenarbeit und Kooperationen ausbauen

Es muss der Kultur- und Kreativwirtschaft gelingen, ihre Leistungen und Fähigkeiten sichtbarer zu machen. „Das könnte insbesondere die Nachfrage anderer Branchen nach kreativen und innovativen Leistungen der Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, die Kooperationsbereitschaft sowie den branchenübergreifenden Dialog steigern. Kooperationen und die Zusammenarbeit zwischen der Kreativwirtschaft und Unternehmen aus anderen Wirtschaftsbereichen müssen angestoßen und verstärkt werden, um so die Marktchancen der daran beteiligten Unternehmen zu verbessern. Dazu dienen sicher solche Konferenzen, aber auch andere Vernetzungsformate“, forderte Wirtschaftsminister Glawe.

 

Als Beispiele nannte Glawe strukturbildende Maßnahmen, wie zum Beispiel Konferenzen, Ideenwettbewerbe sowie netzwerkfördernde branchenübergreifende Projekte. „Mir ist es wichtig, das Innovationspotential der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette hervorzuheben und die Kooperationen zwischen der Kultur- und Kreativwirtschaft und anderen Wirtschaftszweigen zu befördern“, machte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend deutlich. Das Wirtschaftsministerium stellt jährlich zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft 100.000 Euro zur Verfügung.

 

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig.

 

Die Jahresbranchenkonferenz findet im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit statt und wird von der Kreative MV - dem Landesnetzwerk für Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern - durchgeführt und von der IHK zu Rostock unterstützt.