Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg-Vorpommern

Die berufliche Integration der in Mecklenburg-Vorpommern lebenden geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung. Sie kann nur gelingen, wenn breite Bündnisse aller an der sozialen und beruflichen Integration beteiligten Akteure sie als langfristige Gemeinschaftsaufgabe begreifen.

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Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg-Vorpommern ,  © Daniel Ernst - Fotolia

Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg-Vorpommern, © Daniel Ernst - Fotolia

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern und die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit haben am 30. Mai 2017 eine Vereinbarung zur Optimierung und Beschleunigung der beruflichen Integration von Flüchtlingen abgeschlossen. Diese gilt aufgrund einer zusätzlichen Vereinbarung mit dem kommunalen zugelassenen Träger auch für den Landkreis Vorpommern-Rügen. Ziel ist es, den beruflichen Integrationsprozess zu optimieren und damit zu beschleunigen.

Dieses soll vor allem durch eine Förderung der besseren Zusammenarbeit der Träger von Maßnahmen zur beruflichen Integration von Geflüchteten geschehen. Die Koordinierung soll an die jeweils vor Ort vorhandenen Netzwerkstrukturen anknüpfen und insbesondere Arbeitgeber und Arbeitgebervertreter einbeziehen. Fachlich werden die Koordinatoren des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben durch die Geschäftsführungen der Jobcenter unterstützt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit hat im Rahmen dieser Vereinbarung seit dem 1. November 2017 eine Projektgruppe „Berufliche Integration von Migranten und Migrantinnen“ eingesetzt. Zu dieser gehören ein Landeskoordinator und vier jeweils für eine Planungsregion zuständigen Regionalkoordinatoren. Diese haben ihren Sitz in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Stralsund.

Die Koordinatoren sind landesweiter bzw. regionaler Ansprechpartner für Unternehmen, Kammern, Arbeitnehmervertretungen und Verbände für Fragen der Beschäftigung von geflüchteten Menschen sowie für Institutionen. Dies betrifft Fragen zur Unterstützung von Familien, zur Bildung, zur sozialen Integration, zur Gesundheitsversorgung, zur Arbeitserlaubnis etc., so sie für die berufliche Integration relevant sind. Weiterhin sollen sie die regionale Zusammenarbeit bei der beruflichen Integration verbessern.

Auf der Landesfachtagung „Vom Flüchtling zur Fachkraft“ am 07.11.2018 haben sich über 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über die Möglichkeiten der beruflichen Integration von Geflüchteten informiert. Im Blickpunkt zur Landesfachtagung „Vom Flüchtling zur Fachkraft“ erhalten Sie weitere Informationen und können sich die Fachvorträge verschiedener Referenten als Pdf herunterladen.

Nachfolgend vermitteln vier Kurzfilme wichtige Informationen über den Abschluss eines Arbeitsvertrages, das Verhalten bei Krankheit, den Anspruch von Urlaub sowie den Unterschied von brutto und netto.

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Wissenswertes über den Arbeitsvertrag

Wissenswertes über den Arbeitsvertrag

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Wissenswertes über das Verhalten bei Krankheit

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Wissenswertes über den Urlaub

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Wissenswertes über den Unterschied von brutto und netto

Wissenswertes über den Unterschied von brutto und netto

Der Landeskoordinator und die vier Regionalkoordinatoren sind unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Kontakt

Landeskoordinator Mecklenburg-Vorpommern
Jochen Backhaus
Dienstsitz Schwerin
Telefon: 0385 – 588 5570
Regionalkoordinatorin der Region Mittleres Mecklenburg-Vorpommern
Mandy Mischinger
Dienstsitz Rostock
Telefon: 0385 – 588 5572
Regionalkoordinator der Region Vorpommern
Dr. Wagdi Garkas
Dienstsitz Stralsund
Telefon: 0385 – 588 5573
Regionalkoordinator der Region Mecklenburgische Seenplatte
Shady Al-Khouri
Dienstsitz Neubrandenburg
Telefon: 0385 – 588 5574
Regionalkoordinator der Region Westliches Mecklenburg-Vorpommern
Jochen Backhaus
Derzeitiger Ansprechpartner, Dienstsitz Schwerin
Telefon: 0385 – 588 5570

Publikationen und Dokumente

Publikationen

Berufliche Integration – Kontaktdaten der Regionalkoordinatoren in MV

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern möchte mit dem Projekt „Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten“ (BIM) den beruflichen Integrationsprozess im Land beschleunigen und optimieren. Neben einem Landeskoordinator sind vier Regionalkoordinatoren Ansprechpartner und Mittler zwischen Arbeitgebern, Institutionen und Behörden. Im Flyer finden Sie alle Kontaktdaten auf einen Blick.

Sonstiges

Vorstellung der Regionalkoordinatoren und deren Aufgaben