Arbeit

Schiffspropeller-Herstellung bei der Mecklenburger Metallguss GmbH  Foto: MMG  Details anzeigen
Schiffspropeller-Herstellung bei der Mecklenburger Metallguss GmbH  Foto: MMG

Schiffspropeller-Herstellung bei der Mecklenburger Metallguss GmbH Foto: MMG 

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Arbeitsmarktpolitik und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Deutschland liegen grundsätzlich in der Verantwortung des Bundes. Die Bundesländer wirken an der Ausgestaltung der bundespolitischen Arbeitsmarktinstrumente und der bundesweiten Rahmenbedingungen im Rahmen der föderalen Beteiligungsmöglichkeiten über den Bundesrat und die zuständigen Fachministerkonferenzen sowie über die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit mit.

Weiterhin unterstützen und ergänzen die Bundesländer mit selbst gewählten Schwerpunkten und Aktivitäten auf Basis der regionalen Besonderheiten die Arbeitsmarktentwicklung in den Ländern und nutzen hierbei regionale Handlungs- und Gestaltungsspielräume.

Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet seit vielen Jahren sehr positive Entwicklungen am Arbeitsmarkt: In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter um zehn Prozent gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat sich im gleichen Zeitraum halbiert.

Dabei ist es gelungen, auch Menschen an den positiven Entwicklungen teilhaben zu lassen, bei denen dies in der Vergangenheit nicht immer gelang. In den letzten drei Jahren entwickelte sich beispielsweise die Langzeitarbeitslosigkeit noch günstiger als die Arbeitslosigkeit insgesamt.

Jedoch befindet sich der Arbeitsmarkt in einer Umbruchphase: Die Sicherung des Fachkräftebedarfs, die Integration von Zuwanderern in Gesellschaft und Arbeitsmarkt, eine alternde und schrumpfende Erwerbsbevölkerung und die Veränderung der Lebens- und Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung werden den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern auf Dauer verändern.

Aufgabe der Landesarbeitsmarktpolitik ist es, diesen Wandel vorausschauend und aktiv mit zu gestalten – durch eigene Initiativen, aber auch in der Begleitung von Gesetzgebungsverfahren des Bundes.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit für die Arbeitsmarktpolitik des Landes verantwortlich. Dazu gehören u.a. die Bereiche Beschäftigungsförderung, Fachkräftesicherung, berufsbegleitende Weiterbildung und Qualifizierung sowie Existenzgründungen. Das Ministerium koordiniert zudem in der Landesverwaltung die Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit hat weder die Fach- noch die Rechtsaufsicht über die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende (siehe Thema Leistungen bei Arbeitslosigkeit).

Die Förderung der Qualifizierung von Beschäftigten und andere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen unterstützen die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern im nationalen wie internationalen Wettbewerb und sichern Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus werden im Zusammenwirken mit den Agenturen für Arbeit sowie den Jobcentern im Lande Maßnahmen zur Integration von besonderen arbeitsmarktpolitischen Zielgruppen wie Langzeitarbeitslosen, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Migrantinnen und Migranten entwickelt und umgesetzt.

Publikationen und Dokumente

Publikationen

IAB-Betriebspanel 2019

Ergebnisse der 24. Welle 2019

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) hat deutschlandweit die jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung zum 24. Mal durchgeführt. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe Mecklenburg-Vorpommerns bereitzustellen und entsprechende Vergleiche mit allen ostdeutschen Ländern, mit Ost- sowie Westdeutschland vorzunehmen.

Berufliche Integration – Kontaktdaten der Regionalkoordinatoren in MV

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern möchte mit dem Projekt „Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten“ (BIM) den beruflichen Integrationsprozess im Land beschleunigen und optimieren. Neben einem Landeskoordinator sind vier Regionalkoordinatoren Ansprechpartner und Mittler zwischen Arbeitgebern, Institutionen und Behörden. Im Flyer finden Sie alle Kontaktdaten auf einen Blick.

Arbeit - Teilhabe - Bildung

Förderfibel des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales über den Einsatz der ESF-Mittel in der Förderperiode 2014 bis 2020