Baustart für Wasserwanderrastplatz in Stahlbrode
Glawe: Bedingungen für Gäste deutlich verbessert
Am Freitag ist in Stahlbrode der offizielle Baustart für den neuen Wasserwanderrastplatz mit 18 Gastliegeplätzen erfolgt. "Die Bedingungen für die Wassersportler werden sich zukünftig vor Ort deutlich verbessern. Das Gebiet um den Greifswalder Bodden und dem Strelasund ist als herausragendes Wassersportrevier gefragt. Der Hafen in Stahlbrode wird gerne als Übernachtung bei der Umrundung von Rügen genutzt", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag vor Ort.
Zu den Baumaßnahmen gehören dabei unter anderem die Erneuerung der südlichen Begrenzungswand der Mittelmole durch den Bau einer neuen Spundwand auf einer Länge von 165 Metern, die Verlängerung der vorhandenen Molen, der Ausbau eines promenadenähnlichen Hafenvorplatzes vor dem südlichen Hafenbecken zu einem hochwertigen Aufenthaltsbereich (u.a. Grillplatz und Spielgeräte für Kinder), die Ausrüstung der Liegeplätze mit Versorgungseinrichtungen sowie der Neubau eines Funktionsgebäudes mit WC-Anlagen, Hausanschlussraum, Waschmaschinen-, Trockner- und Wickelraum. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investition der Gemeinde Sundhagen mit Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 2,2 Millionen Euro.
"Die Sportboothäfen in Mecklenburg-Vorpommern sind attraktive Anlaufpunkte für Wassersportler und Touristen aus ganz Europa", so Glawe weiter. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 350 Marinas, Sportboothäfen und Wasserwanderrastplätze mit rund 25.000 Liegeplätzen, davon 14.000 an der Küste. Rund 1.400 Unternehmen mit etwa 7.000 Beschäftigten sind im maritimen Tourismus des Landes engagiert. "Der Wassertourismus ist weiterhin einer der Hauptmärkte der touristischen Entwicklung im Land. Die Infrastruktur wurde in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut und auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gebracht. Der maritime Wassertourismus ist bei uns dennoch im Land ausbaufähig. Der Bedarf an Gastliegeplätzen beispielsweise steigt. Die Nachfrage ist teilweise größer als das Angebot. Es sind hier weitere Anstrengungen erforderlich. In diesen wichtigen touristischen Bereich wird weiter investiert", so Glawe abschließend.



