LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2014

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Medaille des Ludwig-Bölkow Technologiepreises

Medaille des Ludwig-Bölkow Technologiepreises

Medaille des Ludwig-Bölkow Technologiepreises

Gefragt waren Innovationsgeist, kreative Ideen und kluge Köpfe. Gesucht wurden Produkt- und Verfahrensinnovationen sowie innovative technologische Dienstleistungen, die sich wirtschaftlich umsetzen lassen. Der LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis wurde in diesem Jahr zum 12. Mal vergeben. Die feierliche Preisverleihung mit anschließender Ausstellung fand am 09. Oktober 2014 im Festsaal des Rostocker Rathauses statt.

Preisträger LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis

Den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis erhielten 2014 zwei Unternehmen. Die Preisträger sind in diesem Jahr die Senspec GmbH aus Rostock und die Neoplas tools GmbH aus Greifswald.

Die Medizintechnikunternehmen haben erfolgreich innovative Produkte auf den Weg gebracht. Dies erfolgte auch in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mit der Auszeichnung wird die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern bei der Entwicklung technologischer Innovationen gewürdigt. Beide Siegerfirmen erhielten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Neoplas tools GmbH aus Greifswald – Plasmastift: Multiresistente Keime und chronische Wunden im Fokus

Die neoplas tools GmbH ist ein junges, innovatives Startup-Unternehmen, das sich seit 2013 auf die Plasmamedizin fokussiert. Das Unternehmen wurde 2009 aus dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V (INP) in Greifswald ausgegründet. Sie entwickelte den "kinPen MED", einen Plasma-Stift, der mittels kaltem und daher gewebeverträglichem Plasma die Heilung von mit multiresistenten Keimen befallenen oder chronischen Wunden ermöglicht. Bisher sind solche Wunden nicht oder nur sehr schwer therapierbar. Das Produkt wird in Kleinserie produziert. Derzeit sind vier Beschäftigte im Unternehmen tätig. An der Entwicklung war unter anderem das Leibnitz-Institut INP Greifswald beteiligt. Weitere Partner waren die Universitätsmedizin Greifswald, die Charité Universitätsmedizin Berlin sowie die Fachhochschule Stralsund und das Forschungszentrum Wismar e.V. Neoplas tools ist dabei, sich insbesondere mit dem in Deutschland ersten zugelassenen Kaltplasmagerät mit nicht letalen Effekten zur Verbesserung der Wundheilung einen Namen zu machen. Diese Innovation ist mit vielen heimischen Partnern zustande gekommen.

LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis

Der Preisträger für Verfahren zur Bildszenenerkennung

Den LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis 2014 erhielt der Schüler Jonathan Janetzki aus Zarchlin (Gemeinde Barkhagen im Landkreis Ludwigslust-Parchim) für sein im Rahmen eines Schülerpraktikums an der Universität Jena weiter entwickeltes Verfahren zur Bildszenenerkennung in der digitalen Bildverarbeitung. Er ergänzte dieses durch eine lernfähige Software zur Erkennung der jeweiligen Bildszene, welche den Prozess der Bilderkennung deutlich beschleunigt und die Gefahr einer Fehlklassifizierung von Objekten verringert. Eine kluge Idee, die auch in der Praxis Anwendung finden könnte. Beispielsweise, wenn es um die automatische Auswertung von Satellitenbildern oder die Online-Bildersuche geht.

Die Anerkennung für medizinische Matratzenunterlage

Bastian Große aus Waren (Müritz) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhielt eine Anerkennung für seine umfangreiche und technisch hoch anspruchsvolle Entwicklung. Der 15-jährige Schüler entwickelte eine medizinische Matratzenunterlage, die es durch Druckveränderung mehrerer getrennter Luftkammern ermöglicht, dem bei bettlägerigen Patienten gefürchteten Dekubitus (Wundliegegeschwür oder Druckgeschwür) vorzubeugen. Gerade in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft ist die Matratzenunterlage von enormer Bedeutung. Patienten und Pflegepersonal werden entlastet.

Der LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis wurde mit 2.000 Euro dotiert. Die Anerkennung wurde mit 500 Euro prämiert.

Informationen zum Preis:

Mit dem "LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern" werden Unternehmen und wissenschaftlich ausgebildete Einzelpersonen oder von solchen geleitete Personengruppen ausgezeichnet, die sich um den erfolgreichen Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus MV in die wirtschaftliche Nutzung in Form von Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen besonders verdient gemacht haben. Zusätzlich wird ein "LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis" vergeben. Dieser dient der Förderung, Würdigung und Stimulierung von Kreativität und Innovationsgeist von Studenten und technikinteressierten Jugendlichen. Der Preis steht für hervorragende, innovative und praxisorientierte Leistungen.

Der LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis wird seit 2003 vergeben. Der Preis, gemeinsam ausgelobt vom Wirtschaftsministerium und den Industrie- und Handelskammern in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin, würdigt die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Nordosten.

Eine unabhängige Jury, bestehend aus einem Vertreter des Wirtschaftsministeriums, je einem Vertreter der IHKs, einem Vertreter der Universitäten und Fachhochschulen des Landes, einem Vertreter der Technologietransferstellen der Hochschulen, Medienvertreter sowie einem Vertreter der Kreditwirtschaft, bewertet und entscheidet über die Vergabe der Preise.

Der Namensgeber, Dr. Dr. hc. mult. Ludwig Bölkow war ein gebürtiger Schweriner und Mitbegründer des Konzerns Messerschmidt, Bölkow und Blohm (MBB), aus dem die DASA (heute EADS) entstand. Seine Verdienste liegen in der Luft- und Raumfahrt. Er entwickelte unter anderem Baumaschinen, automatisierte Fertigungsanlagen für Baustoffe, Flugkörper und Hubschrauber, Verkehrsflugzeuge bis hin zu landgebundenen Transportmitteln. Dr. Ludwig Bölkow starb kurz nach Vollendung seines 91. Lebensjahres am 25. Juli 2003.

Für die "LUDWIG-BÖLKOW-Preise" stehen insgesamt 12.500 Euro Preisgeld zur Verfügung, 10.000 Euro für den "LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis MV" und 2.500 Euro für den "LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis".

Der Preisträger für Verfahren zur Bildszenenerkennung

Den LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis 2014 erhielt der Schüler Jonathan Janetzki aus Zarchlin (Gemeinde Barkhagen im Landkreis Ludwigslust-Parchim) für sein im Rahmen eines Schülerpraktikums an der Universität Jena weiter entwickeltes Verfahren zur Bildszenenerkennung in der digitalen Bildverarbeitung. Er ergänzte dieses durch eine lernfähige Software zur Erkennung der jeweiligen Bildszene, welche den Prozess der Bilderkennung deutlich beschleunigt und die Gefahr einer Fehlklassifizierung von Objekten verringert. Eine kluge Idee, die auch in der Praxis Anwendung finden könnte. Beispielsweise, wenn es um die automatische Auswertung von Satellitenbildern oder die Online-Bildersuche geht.

Informationen zum Preis:

Mit dem "LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern" werden Unternehmen und wissenschaftlich ausgebildete Einzelpersonen oder von solchen geleitete Personengruppen ausgezeichnet, die sich um den erfolgreichen Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus MV in die wirtschaftliche Nutzung in Form von Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen besonders verdient gemacht haben. Zusätzlich wird ein "LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis" vergeben. Dieser dient der Förderung, Würdigung und Stimulierung von Kreativität und Innovationsgeist von Studenten und technikinteressierten Jugendlichen. Der Preis steht für hervorragende, innovative und praxisorientierte Leistungen.

Der LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis wird seit 2003 vergeben. Der Preis, gemeinsam ausgelobt vom Wirtschaftsministerium und den Industrie- und Handelskammern in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin, würdigt die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Nordosten.

Eine unabhängige Jury, bestehend aus einem Vertreter des Wirtschaftsministeriums, je einem Vertreter der IHKs, einem Vertreter der Universitäten und Fachhochschulen des Landes, einem Vertreter der Technologietransferstellen der Hochschulen, Medienvertreter sowie einem Vertreter der Kreditwirtschaft, bewertet und entscheidet über die Vergabe der Preise.

Der Namensgeber, Dr. Dr. hc. mult. Ludwig Bölkow war ein gebürtiger Schweriner und Mitbegründer des Konzerns Messerschmidt, Bölkow und Blohm (MBB), aus dem die DASA (heute EADS) entstand. Seine Verdienste liegen in der Luft- und Raumfahrt. Er entwickelte unter anderem Baumaschinen, automatisierte Fertigungsanlagen für Baustoffe, Flugkörper und Hubschrauber, Verkehrsflugzeuge bis hin zu landgebundenen Transportmitteln. Dr. Ludwig Bölkow starb kurz nach Vollendung seines 91. Lebensjahres am 25. Juli 2003.

Für die "LUDWIG-BÖLKOW-Preise" stehen insgesamt 12.500 Euro Preisgeld zur Verfügung, 10.000 Euro für den "LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis MV" und 2.500 Euro für den "LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis".

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Gefragt waren Innovationsgeist, kreative Ideen und kluge Köpfe. Gesucht wurden Produkt- und Verfahrensinnovationen sowie innovative technologische Dienstleistungen, die sich wirtschaftlich umsetzen lassen. Der LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis wurde in diesem Jahr zum 12. Mal vergeben. Die feierliche Preisverleihung mit anschließender Ausstellung fand am 09. Oktober 2014 im Festsaal des Rostocker Rathauses statt.

Preisträger LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis

Den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis erhielten 2014 zwei Unternehmen. Die Preisträger sind in diesem Jahr die Senspec GmbH aus Rostock und die Neoplas tools GmbH aus Greifswald.

Die Medizintechnikunternehmen haben erfolgreich innovative Produkte auf den Weg gebracht. Dies erfolgte auch in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mit der Auszeichnung wird die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern bei der Entwicklung technologischer Innovationen gewürdigt. Beide Siegerfirmen erhielten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Senspec GmbH aus Rostock – Medizinisches Monitoring-System: schnellere Diagnose, bessere Behandlung

Die Senspec GmbH ist ein junges Unternehmen im Bereich Medizintechnik, das in 2010 in Rostock gegründet wurde. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für das V-Spec™ Monitoring System, welches in Kooperation mit der Universität getestet wurde. Es basiert auf einem miniaturisierten, schnellen und voll digitalisierten 2D-Spektroskopie-System mit integrierter Beleuchtung. Das innovative System ist für die nicht-invasive Analyse von Blut- und Gewebeparametern bestimmt und ermöglicht Ärzten, sicherere Diagnosen zu stellen und Patienten zu besseren Behandlungserfolgen zu verhelfen. Das System gestattet dem behandelnden Arzt beispielsweise zuverlässige Entscheidungen für Operationen und Behandlungen zu fällen. Das Produkt ist am Markt zugelassen, zertifiziert und verfügbar. Derzeit sind bei der Senspec GmbH 10 Mitarbeiter beschäftigt. Mit der innovativen Methode der Analyse von Blutbestandteilen und von Gewebeparametern setzt das Unternehmen im Bereich des Patienten-Monitorings im klinischen Einsatz neue Maßstäbe.

LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis

Neoplas tools GmbH aus Greifswald – Plasmastift: Multiresistente Keime und chronische Wunden im Fokus

Die neoplas tools GmbH ist ein junges, innovatives Startup-Unternehmen, das sich seit 2013 auf die Plasmamedizin fokussiert. Das Unternehmen wurde 2009 aus dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V (INP) in Greifswald ausgegründet. Sie entwickelte den "kinPen MED", einen Plasma-Stift, der mittels kaltem und daher gewebeverträglichem Plasma die Heilung von mit multiresistenten Keimen befallenen oder chronischen Wunden ermöglicht. Bisher sind solche Wunden nicht oder nur sehr schwer therapierbar. Das Produkt wird in Kleinserie produziert. Derzeit sind vier Beschäftigte im Unternehmen tätig. An der Entwicklung war unter anderem das Leibnitz-Institut INP Greifswald beteiligt. Weitere Partner waren die Universitätsmedizin Greifswald, die Charité Universitätsmedizin Berlin sowie die Fachhochschule Stralsund und das Forschungszentrum Wismar e.V. Neoplas tools ist dabei, sich insbesondere mit dem in Deutschland ersten zugelassenen Kaltplasmagerät mit nicht letalen Effekten zur Verbesserung der Wundheilung einen Namen zu machen. Diese Innovation ist mit vielen heimischen Partnern zustande gekommen.

Die Anerkennung für medizinische Matratzenunterlage

Bastian Große aus Waren (Müritz) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhielt eine Anerkennung für seine umfangreiche und technisch hoch anspruchsvolle Entwicklung. Der 15-jährige Schüler entwickelte eine medizinische Matratzenunterlage, die es durch Druckveränderung mehrerer getrennter Luftkammern ermöglicht, dem bei bettlägerigen Patienten gefürchteten Dekubitus (Wundliegegeschwür oder Druckgeschwür) vorzubeugen. Gerade in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft ist die Matratzenunterlage von enormer Bedeutung. Patienten und Pflegepersonal werden entlastet.

Der LUDWIG-BÖLKOW-Nachwuchspreis wurde mit 2.000 Euro dotiert. Die Anerkennung wurde mit 500 Euro prämiert.