Lilienthal-Designpreis 2007

Am 12. März 2008 fand bereits zum 13. Mal die Verleihung des Lilienthal-Designpreises sowie des gleichnamigen Nachwuchspreises des Landes Mecklenburg-Vorpommern statt.

Für den Landesdesignpreis konnten sich Designer und Unternehmer in den drei Kategorien Produktdesign, Kommunikationsdesign und Servicedesign bewerben. Studenten der Fachbereiche Design, Architektur und Innenarchitektur konnten ihre Arbeiten für den Nachwuchspreis einreichen. Für den Designpreis und den Nachwuchspreis stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.000 Euro zur Verfügung.

Gutes Design steht für hohe Funktionalität und Qualität. "Produkte mit gutem Design werden in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Lilienthal-Designpreis ausgezeichnet", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel bei der Preisverleihung. Die Preisträger des Lilienthal-Designpreises kommen 2007 aus den unterschiedlichsten Gestaltungsbereichen. "Design lässt sich längst nicht mehr auf das Refugium der Konsumgüter reduzieren", sagte Seidel. Design hat Einzug gehalten in die Investitionsgüterproduktion und damit in die Arbeitswelt einschließlich der Werkhallen und Konferenzräume und Büros.

Der Lilienthal-Designpreis ging, jeweils mit 1.500 Euro dotiert, an die Preisträger "Werkgruppe ...4!" für das Regalsystem "stapler" der Firma mobilia collection in Burgthann sowie an Hannes Harmann und Geert Maciejewski für die Neugestaltung der Freifläche an der Petrikirche in der Hansestadt Rostock. Anerkennungen erhielten Annette Brandstäter von der JAKOTA Design Group GmbH, Rostock, für das Corporate Design der Firma projekt rk und die Firma "Exposiv" für die Gestaltung der Wanderausstellung "Europa ist 50" der Bundesrepublik Deutschland.

Mit dem Lilienthal-Designförderpreis wurde Hendrik Markowski von der Hochschule Wismar für die Gestaltung eines Mofas ausgezeichnet. Weitere Nachwuchspreisträger waren Björn Altmann mit der Aufarbeitung der Schriftgeschichte der Egyptienne sowie Thomas Hiebert von der Grafik- und Design Schule Anklam für das Corporate Design des Schlachthofs Reltzow. Burkhard Kirsch wurde für das "Multikat", ein Freizeit-Tretboot für Binnengewässer, ausgezeichnet.

Funktionalität, Form und Gestaltung sind drei Bedingungen für ein erfolgreiches Produkt. "Design heißt eben nicht nur gutes Aussehen. Und das kann auf einem zunehmend globalisierten Markt kaufentscheidend sein", sagte Seidel. "Der Designpreis schafft ein öffentliches Forum für die Gewinner. Hier können sie auf ihre besonders innovativen Konzepte aufmerksam machen."

Der Designpreis wurde erstmalig 1993 ausgelobt und trägt seit drei Jahren den Namen der aus Anklam stammenden Brüder Lilienthal. Für den Lilienthal-Designpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2007 wurden insgesamt 48 Bewerbungen eingereicht. Eine unabhängige neunköpfige Jury bewertete die Arbeiten. Um den Preis konnten sich Unternehmen, Behörden und Kommunen mit am Markt eingeführten Produkten, Dienst- und Kommunikationsleistungen bewerben. Der Nachwuchspreis ist für Studenten und Absolventen der beiden Designschulen im Land sowie anderer ähnlich gelagerter Ausbildungsgänge gedacht.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus unterstützt und fördert dieses bedeutende Ereignis in Mecklenburg-Vorpommern. Der Wettbewerb wird zu einem Ereignis mit landesübergreifender Ausstrahlung weiter entwickelt.

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