Kreativ- und Designwirtschaft
Mecklenburg-Vorpommern ist für Künstler und Kreative seit jeher eine attraktive und traditionsreiche Region in der Nähe der Metropolen Berlin und Hamburg. Im Nordosten der Republik ist die Branche vor allem durch viele Kleinstunternehmen und freiberuflich Tätige geprägt, zu der etwa 2.200 steuerpflichtige Unternehmen und Mittelständler mit etwa 7.600 SV-Beschäftigten und gut 1.600 geringfügig Beschäftigten zählen (Quelle: Goldmedia Standortmonitor (2023) nach: DESTATIS (2021)). Diese Kreativen mit ihren Kompetenzen, Ideen, Produkten und Dienstleistungen schaffen Wertschöpfung und Arbeit im ganzen Land und tragen wesentlich zu seinem zunehmenden Image als kreativer und innovativer Wirtschaftsstandort bei.
Unter Kultur- und Kreativwirtschaft werden seit 2008 bundesweit einheitlich und somit vergleichbar die Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, die überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung kultureller/kreativer Güter sowie Dienstleistungen befassen. Weil das Innovationspotenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft in allen gesellschaftlichen Bereichen zu neuen, innovativen Ideen führen kann, unterstützt das Wirtschaftsministerium die Akteure der Branche, indem es ihnen Möglichkeiten zu vermehrter Kooperation mit Unternehmen aller Wirtschaftszweige eröffnet und sie auf dem gemeinsamen Weg zu mehr Wertschöpfung und neuen, innovativen Entwicklungen begleitet.
Zu diesem Zweck führt es gemeinsam mit Partnern jährlich eine Branchenkonferenz durch. Auch unterstützt es zahlreiche Projekte und Themen zur Förderung und Vermarktung der hiesigen Kultur- und Kreativwirtschaft im Sinne der regionalen Wirtschaftsförderung, um Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für die Branche zu steigern und die Kooperationsbereitschaft sowie den branchenübergreifenden Dialog zu noch weiter zu fördern.
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Referat 400 – Grundsatz Wirtschaftspolitik; Digitalisierung der Wirtschaft




