Maschinenbau und Metallverarbeitung

Im Maschinenbau in Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit in 31 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten knapp 6.000 Mitarbeiter beschäftigt und erwirtschaften dabei im Jahr 2017 einen Umsatz von insgesamt rd. 3,2 Mrd. Euro. Im Bereich der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Herstellung von Metallerzeugnissen sind derzeit in 35 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten rund 4.600 Mitarbeiter beschäftigt und erwirtschaften dabei im Jahr 2017 einen Umsatz von insgesamt rd. 1,1 Mrd. Euro.

Der Großteil der Beschäftigten und des Umsatzes entfällt dabei auf kleine und mittlere Unternehmen. Für eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Landes sind sowohl diese Unternehmen als auch die gesamte Branche von außerordentlicher Bedeutung. Um langfristig erfolgreich zu sein, haben die Unternehmen ihre Produkte und Prozesse an die aktuellen Erfordernisse anpasst. Dabei sind sie selbst Treiber des Fortschritts, indem sie beispielsweise neue Technologien entwickeln und einsetzen, andererseits müssen sie aber auch auf Forderungen von Markt und Umfeld reagieren.

Der globale Trend der Branche geht zu anspruchsvollen Spezialmaschinen, so dass der Maschinenbau des Landes auf Grund seines technologischen Know-hows auch längerfristig positive Entwicklungschancen aufweist. Der Produktionsschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern liegt im Spezialmaschinenbau. Mehr und mehr fokussieren sich die Unternehmen dabei auch auf die Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien, Bio- und Medizintechnik und Mikrosystemtechnik. Großes Potential besteht auch weiterhin in Maschinen und Anlagen für die Ernährungsindustrie und im Umwelt- und Energiebereich.

Universitäten und Fachhochschulen in Mecklenburg-Vorpommern bilden kompetent und wirtschaftsnah Natur- und Ingenieurwissenschaftler aus. Hinzu kommen zahlreiche Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren im ganzen Land.

Große Herausforderungen stehen den Unternehmen auch im Bereich der Nachwuchswerbung, insbesondere bei akademischen Arbeitskräften, bevor. Bedingt durch den demographischen Wandel und die weiter schrumpfende Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern genießt die Werbung von Fachkräften eine hohe Priorität in den Unternehmen.

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